Thursday, February 28, 2013

neki ljudi su kao vegeta, u sve se mijesaju :-)


Gelästert und getratscht wird überall, egal welchen Migrationshintergrund man hat. Bei den einen weniger, bei den anderen mehr, bei uns Balkaneros viel mehr :-) Ich weiss nicht, warum es so ist, aber mir fällt immer wieder auf, wie ausgeprägt unser Bedarf ist, zu tratschen und unter dem Deckmantel des Wohlwollens und Sorge, das Leben anderer ausgiebigst zu kommentieren, als hätten wir kein eigenes, um das wir uns kümmern sollten. Wie ausgeprägt dieser Bedarf ist, sieht man an der mahalusa (mahala - Viertel, Kiez). Die mahalusa ist eine Lästerschwester, die unbeliebteste Person im Viertel aber trotzdem die begehrteste Gesprächspartnerin, erfährt man doch von ihr immer den neuesten Tratsch. Das Prinzip mahalusa funktioniert in etwa so: Ich höre nur die Hälfte, verstehe gerade mal ein Viertel, erzähle aber das Doppelte.  

(Nach diesem Prinzip war ich in den letzten zehn Jahren etwa  fünf Mal verheiratet und schon wieder geschieden, außerdem zehn Mal schwanger und dass nix aus mir geworden ist, sehen wir ja) Und so wie in der DDR damals kaum was vor der Stasi verborgen blieb, haben wir Balkaneros unseren Casi,  "Carsija-Sicherheitsdienst" (Carsija-Marktplatz)  ein dicht verflochtenes Netzwerk aus Freunden und Bekannten, in dem jeder jeden und dessen Schwager kennt und das Wort PRIVATSPHÄRE sowas von keine Bedeutung hat. Die Lästerschwestern sind ein wesentlicher Bestandteil und tragen sehr zum Informationsfluss bei, indem sie dafür sorgen, dass dieser stetig fliesst. Das einzig Gute daran ist: dieser Informationsfluss in der carsija hält die Jugend davon ab, Mist zu bauen, denn lügen und verstecken ist nicht. Habe heute noch einen Freund meines Vaters vor Augen, als er mich bei einer heimlichen Zigarette hinterm Haus erwischte und meinte: Recu te babi - ich sage es Deinem Vater :-) 



Mittlerweile bin ich immun gegen Lästerangriffe jeder Art und reagiere nach dem Motto: je weniger ich weiss, umso weniger Kopfschmerz habe ich. Doch manchmal denke ich mir, wie schön einfach das Leben doch wäre, wenn jeder erstmal seine avlija - Hof fegen würde, bevor er sich an einem anderen zu schaffen macht :-)



mariasimoneidejhs

Mädchenkram




Auf die Schnelle zwei Fotos, die ich heute gemacht habe.
Mia (6 Jahre) hat sich vor ein paar Tagen eine kleine Handtasche gepackt, als sie Mutter und Kind mit ihrer Puppe gespielt hat.
Die habe ich vorhin im Wohnzimmer entdeckt und mich gefragt, was wohl so eine junge Mutter alles dabei hat. 

Hier die Auflösung:


*Bares in einem hübschen Portemonnaie (Spiegelburg)
*Kosmetiktasche (Hema) - darin:
*Deodorant - ganz wichtig für gestresste junge Mütter
*Lip Gloss (6 Farben - H&M) - gerüstet für alle Anlässe
*bebe Creme
*Shiseido Lip Balm, mit LSF 20 - falls mal die Sonne rauskommt - ist übrigens meins, aber das nur am Rande
*Spangen und Haargummis
*Taschenspiegel
*Notizheft und Stift (beides Hema)
*ganz wichtig: ein (Hello Kitty) Handy
*Bibliothekskarte - die ich seit Woche gesucht habe
*ein Erfrischungsgetränk ("Schwipp Schwapp" aus der Puppenküche)
und
*Papiertaschentücher mit Kuhmotiv (Tiger)

Ich bin verzückt von soviel Süßheit und vor allem davon, wie vorausschauend meine Tochter ist. 

Liebe Grüsse,
Eure Imke




mariasimoneidejhs

Zeigt her Eure Hände (Teil 2)

Diese Woche bin ich wieder ordentlich unterwegs, deshalb ist es hier ein bisschen ruhiger als in den vergangenen Wochen.
Es steht noch die Handpflege aus, die ich Euch zeigen wollte.
Immer wenn im Winter meine Hände rauh und trocken sind und auch meine Fingernägel nicht besser aussehen, versuche ich Einiges, um diesen Zustand zu ändern. Nachdem das ja jeden Winter das gleiche Spiel ist und die beiden Kollegen auch im Sommer manchmal etwas zimperlich sind, kann ich wirklich nützliche Tipps verteilen:

Waffe Nr. 1: Schützen
Und zwar vor Kälte und Feuchtigkeit. Damit gehen wir direkt über zu


Waffe Nr. 2: Handschuhe
Und zwar in jeder Form. Draußen die dicken Skihandschuhe (es sind die Einzigen, die meine Hände wirklich warm halten), in der Küche Haushaltshandschuhe (obwohl ich die hasse!), ab und zu über Nacht Plastik bzw. Baumwollhandschuhe, damit eine Maske besser einziehen kann.




Waffe Nr. 3: Handcreme
Hilft schnell gegen raue Hände. Jeden Morgen und jeden Abend werden die Hände nach dem Cremeritual fürs Gesicht eingecremt. Ich habe ne ganze Handcremesammlung, guckt mal:

tägliche Helferlein...im Winter eher die Creme links
muss ein bisschen einziehen, hinterlässt aber tolle und
gepflegte Hände - hab ich auch immer zum Arbeiten dabei
duftet himmlisch, ansonsten eine ganz normale Handpflege 
funktioniert nicht nur im Gesicht - klappt auch an den
Händen prima, wenn der unangenehme Geruch nicht wäre
wenn nichts mehr geht, kommt dieser
Schaum dick auf die Hände, am
liebsten über Nacht mit Handschuhen
in der wärmeren Jahreszeit meine allerliebste
Handpflege. Duftet toll, zieht schnell ein,
wirkt!



Waffe Nr. 4: Nagelöl
1x wöchentlich bekommen meine Nagelhäutchen derzeit eine extra Portion Pflege und werden deshalb mit einem reichhaltigen Pflegeöl behandelt.
Waffe Nr. 5: Stärkender Lack. 
Normalerweise finde ich ja schon den Geruch des Lack reichlich giftig. Deshalb konnte ich mir nie vorstellen, dass so ein Lack Fingernägel pflegen und reaprieren soll. Der überall so angepriesene Essie "Grow stronger" hat das auch nicht geschafft. Jetzt soll es "Nourish me" gegen trockene und brüchige Nägel richten. Gestern gekauft, habe ich ihn gleich aufgetragen. Was ich mich nun frage: soll man den Lack zwischendurch mit Nagellackentferner abmachen und neu auftragen? Jemand einen wirksamen Tipp? Entferner ist ja auch nicht gerade das Nonplusultra für die Nägel.... hm.... Da muss wohl nach dem Entfernen des Lacks erstmal ne gründliche Nagelpflege ran, bevor der Lack neu drauf kommt.








Waffe Nr. 6: Spezialpflege
Wenn ich keinen Ausweg mehr weiß oder ganz furchtbar große Lust habe, bekommen meine Hände eine extra Portion Pflege. Nach dem Feilen und Bearbeiten der Nagelhaut gönne ich meinen Händen ein Peeling und auch die Nagelhäutchen kommen nicht zu kurz. Auf dem Foto seht ihr leider die Reste des besten Nagelpeelings der Welt. Nivea stellt es leider nicht mehr her. Es duftete herrlich und machte ganz tolle gepflegte Fingernägel.
Über Nacht trage ich ab und an die Pflegemaske speziell für Hände auf, ziehe Baumwollhandschuhe drüber und lasse das Ganze über Nacht einziehen. Die Ergebnisse waren bei mir bisher immer spektakulär. 

So.... und wenn das alles überhaupt gar nichts mehr hilft, hilft nur noch der Gang zu einer professionellen Maniküre. Macht Ihr auch so einen Aufriss mit Euren Händen oder reicht Euch eine Handcreme?

mariasimoneidejhs

#34 {Best Blog Award}

Huiuiui, da habe ich mich aber gefreut, als die zwei lieben Mädls Kathi und Melanie von Du hast Post mich für den "Best Blog Award" nominiert haben. Ganz nach dem Motto "And the Oscar goes to...." habe ich mich direkt angeschlossen. Wie jedes Jahr habe ich mir natürlich vorgenommen die Oscar's Night auf keinen Fall zu verpassen, kleine Obstsnacks und ein selbstgemachter Cocktail standen schon bereit (mein Freund erklärte mich auch schon für bescheuert) und die Kissen waren aufgeschüttelt. Zur Sicherheit habe ich mir aber nochmal sage und schreibe 5(!!) Wecker gestellt.....die ich wie jedes Jahr natürlich verschlafen habe! Super, Lou. Dieses Jahr habe ich aber auch ein bisschen mitgedacht und die Show vorsichtshalber mal aufgenommen und habe mir die Nacht dann zum Morgen gemacht und alles gemütlich beim frühstücken verfolgt. Jennifer Hudson hatte meiner Meinung nach auf dem roten Teppich das schönste Kleid an und als Adele gesungen hat, hatte ich wirklich Gänsehaut. Christoph Waltz hat seinen Oscar mehr als nur verdient und auch sonst sind tolle Filme und Schauspieler(innen) ausgezeichnet worden. Habt ihr die Oscar's Night verfolgt? 

Nun aber zum eigentlichen Thema, denn für alle Nominierten gibt es natürlich Regeln: Wenn du von jemanden nominiert wirst, musst du das obige Bild in einem Post veröffentlichen, dich bei dem Blogger bedanken und seinen Bloglink einfügen, die elf Fragen beantworten und 20 andere Blogger (mit weniger als 200 Follower!) nominieren. Ich bin so frei und ändere mir die Regeln ein bisschen um und werde nur 5 Blogs nominieren (und auf die Leserzahl werde ich auch nicht achten), da ich bei solchen Award Aktionen eher selten mitmache. Ich freue mich immer sehr, wenn ein Blog mir einen Award verleiht (der wird dann natürlich auch verlinkt), aber ich habe nicht immer die Zeit dazu, auf alle Fragen einzugehen. Aber huhu, dieses Mal bin ich gerne dabei. In diesem Sinne nochmal vielen Dank an meine Lieben von Du hast Post und an Ronja von Iam-Lifepictures.

1. Was magst du beim Kochen lieber: Nachtisch oder deftige Gerichte?

Ich liiiiiebe den Nachtisch, allerdings koche ich ihn nicht gerne selbst. Ich liebe es deftige Gerichte zu kochen, mache am liebsten Pasta oder irgendwas mit Kartoffeln. Ich backe hingegen gerne Muffins usw. was bei mir jetzt aber nicht unter die Kategorie Dessert fällt.

2. Was ist dir wichtiger bei einer Person? Die Persönlichkeit oder die Erscheinung?

Ganz klar die Persönlichkeit! Ein Mensch kann so schön von innen sein.

3. Wann hast du den Blog gegründet?

Im Januar 2013.

4. Welche Person hat dich bisher inspiriert in dieser Welt mit etwas Neuem anzufangen?

Das ist eine sehr schwere Frage, es gibt sooo viele verschiedene Menschen die mich täglich aufs Neue inspirieren, die mich dazu motivieren etwas Neues zu versuchen. Meine Freunde, meine Familie, Blogger... ich könnte diese Liste noch ewig so weiterführen.

5. Verfolgst du viele Blogs?

Ja, ich folge sehr vielen Blogs und freue mich jedes Mal aufs Neue wenn mir wieder ein toller neuer Blog über "den Weg läuft".

6. Kochst du lieber selbst oder lässt du dich lieber bekochen?

Ich liebe es zu kochen aber ich genieße es auch sehr mal bekocht zu werden.

7. Welches Buch liest du momentan?

Im Moment lese ich noch Shades of Grey 3.

8. Welches Kleidungsstück hat bisher am längsten in deinem Schrank überlebt?

Das Stirnband, dass ich an meiner Taufe getragen habe. Und es lebt sogar immer noch.

9. Was ist dein Lieblingsrezept?

Spaghetti mit Garnelen und Granatapfel.

10. Welche Eigenschaften einer Person sind dir in einer Freundschaft wichtig?

Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Vertrauen und Humor.

11. Was ist dein Lieblingsfilm?

Mit dir an meiner Seite, Das Leuchten der Stille, Valentinstag, Happy New Year, Forrest Gump, Kokowääh, Keinohrhasen, Zweiohrküken.... ihr seht ich könnte noch ewig so weiter machen und kann mich leider nicht entscheiden.

So und nun die schwerste Aufgabe von allen, wen nominiere ich bloß? Es gibt so viele tolle Blogs da draußen und ich habe mich für diese 5 Blogs entschieden:

Lisa (http://jedertagkoenntederletztesein.blogspot.de)
Astrid (http://curvyglam.wordpress.com)
Charlotte (http://thstlndwds.blogspot.com)
Steffy (http://rockestrellita.blogspot.de)
Sóley (http://cotton-candy-stories.blogspot.de)



mariasimoneidejhs

Tritt Euch auch ein Kind?

Guten Morgen, Ihr Lieben,

nein, ich bin nicht schreibfaul geworden. Bloß antriebslos. Seit zwei Wochen bin ich immer mal mehr und mal weniger krank. Diese Woche bin ich komplett krank geschrieben. Immerhin, dachte ich zuerst. Da kann ich wenigstens die Vormittage im Bett verbringen, bevor ich nachmittags den Sohn aus der Kita hole. Leider bin ich aber jetzt den ganzen Tag auf Achse gewesen, denn am Montag rief meine Frauenärztin an und verkündete mir: Schwangerschaftsdiabetes!

Der Gluckosetoleranztest (oGTT) war etwas seltsam abgelaufen. Nach Piks in den Finger war der Nüchternwert zu hoch. Zur Sicherheit hat die Ärztin dann lieber Blut aus der Vene genommen und so musste ich ein paar Tage aufs Ergebnis warten. Den Schnelltest im Finger haben wir trotzdem auch nach einer und nach zwei Stunden gemacht, und der verhieß schon nichts Gutes.

Jetzt weiß ich: Der Nüchternwert lag bei 99. Er sollte aber nicht höher als 92 liegen. 

Gestern schleppte ich mich also zur Frauenärztin um mir die Überweisung und den Laborbefund abzuholen. Anschließend ging ich zum Diabetologen. Dort händigte man mir ein Meßgerät und eine Art Tagebuch aus. Nun muss ich vor jeder Mahlzeit und eine Stunde nach jeder Mahlzeit den Wert messen und mich also dauernd piksen. Und natürlich aufschreiben, was ich gegessen habe. Ist nicht schlimm, nur lästig. Heute mittag muss ich dann wieder hin. 

Die meisten Werte seit gestern sind ok, allerdings habe ich jetzt auch nicht mehr normal weitergegessen. Nur gestern nach dem Mittagessen war der Wert sehr hoch (187 statt max 140). Da habe ich mir dann echt Sorgen gemacht. Die beiden Werte vor und nach dem Abendessen waren dann wieder im Normbereich. Allerdings habe ich auch so wenig und so fett- und kohlenhydratarm gegessen, dass ich richtig Hunger hatte. Kann ja irgendwie auch nicht gut fürs Kind sein.

Der eigentliche Plan für heute sah ganz anders aus: Ich wollte mich den ganzen Vormittag ausruhen, um heute nachmittag in Bonn ins Apfelkind zu gehen. Dort stellen Lisa und Caro vom Stadt-Land-Mama-Blog ihr Buch "Ich glaub mich tritt ein Kind" vor. 

Die beiden haben mir freundlicherweise schon ein Exemplar vorab zur Verfügung gestellt und ich muss sagen- ich liebe es. Es ist authentisch, witzig, liebenswert! Das müsst Ihr lesen!

Und ihr könnt ein Exemplar gewinnen: Lisa und Caro haben mir nämlich noch ein weiteres Exemplar zur Verfügung gestellt und das möchte ich hier verlosen. Wenn ich es heute zur Lesung schaffe (16 Uhr, Apfelkind in Bonn), dann lasse ich es noch von Lisa und Caro für Euch signieren.

Vielleicht sehe ich ja den ein oder anderen von Euch im Apfelkind? 

Das Gewinnspiel startet morgen hier im Blog!

So, und jetzt muss ich mich piksen...

Eure Mia




mariasimoneidejhs

Wednesday, February 27, 2013

der Satte versteht den Hungrigen nicht...

sit gladnog ne razumije sagt man bei uns und daran musste ich denken, als ich vor kurzem einen interessanten Post einer Deutsch-Serbin aus Bosnien las, die in sehr schönen Worten darüber schrieb, wie sinnlos Hass ist.   Einige Fragen drängten sich mir dann beim Lesen auf:
kann eine Mutter, die ihren Sohn, eine Schwester, die ihren Bruder, eine Frau die ihren Mann verloren hat, weiterleben, ohne zu hassen?
kann ein junger Mann, der als Kind im Krieg 53 Granatsplitter abgekommen hat und für den Rest seines Lebens halbseitig gelähmt ist, weiterleben, ohne zu hassen?
kann eine Frau, die mit Mitte 20 ihr Bein verloren hat, weiterleben, ohne zu hassen?
kann eine Frau, die vergewaltigt wurde, weiterleben, ohne zu hassen?
Diese Beispiele stehen für Menschen, die ich kenne, von denen ich weiss, dass sie es können, weil sie es wollen, weil sie es müssen und ich habe ehrlichen Respekt davor, denn ich weiss nicht, ob ich das könnte und ich hoffe, das nie herausfinden zu müssen. Was mich schon zur nächsten Frage bringt: Dürfen wir, die wir das Glück hatten damals hier zu sein, deren Hintern vom Krieg verschont blieb, die wir Hunger nur solange kannten, bis wir zu Hause waren, dürfen wir den Menschen, die die Hölle auf Erden hatten, von Vergebung predigen und erzählen, wie schlimm und sinnlos Hass ist?  mir mir mir niko nije kriv, ist das so einfach und dürfen wir so anmassend sein? Worauf ich hinaus will ist: Hass liegt wie die Liebe in der Natur des Menschen und hat man das erlebt, was den Menschen von Kroatien bis zum Kosovo passiert ist, ist Hass nicht gerechtfertigt, aber nachvollziehbar. Ja, Hass ist sinnlos, vor allem wenn wir ihn hier fernab von allem, ausleben, mit nationalistischen Parolen um uns werfen (im Stuttgarter Raum sehr beliebt: Autoschilder S-RB und S-DA) und  Patriotismus so definieren, dass wir einmal im Jahr mit vollem Geldbeutel runterfahren, aber dann den Kopf wegdrehen und auf blind und taub schalten, um das Elend, das es nach wie vor gibt, nicht zu sehen. 18 Jahre ist es nun her, dass dieser unsägliche Krieg ein Ende fand: zu lang her um noch zu hassen aber noch zu früh, um schon zu vergeben, habe ich das Gefühl.

mariasimoneidejhs

#33 {Glossybox Young #2}

Gestern traf meine zweite Glossybox Young unter dem Motto "Frühling" endlich bei mir ein. Ich habe sehr lange darauf gewartet und muss sagen, dafür dass sie nur alle zwei Monate erscheint kam sie auch ziemlich spät. Meine Erwartungen dieses Mal waren wirklich sehr hoch, da das Geld schon vor 10 Tagen abgebucht worden ist, die Box aber weit und breit noch nicht zu sehen war, da war ich schon ein bisschen sauer muss ich ehrlich gestehen. Nun aber zu den Produkten:








Clearasil Vitamin & Extrakte Peeling (5,99€/150ml)
Reine, gepflegte Haut ist ein absolutes Muss im Frühling. Dieses Peeling klärt nicht nur gründlich, sondern pflegt dein Gesicht auch mit Avocado-Extrakten, Granatapfel und Vitamin E. Dein Hautbild wird ebenmäßig und strahlt so frisch, wie die neue Jahreszeit.

Impulse Very Pink (2,29€/Stück)
Schmetterlinge im Bauch? Mit Very Pink, der neuen Duftvariante von Impulse, bestimmt. Das Bodyspray lässt dich mit fruchtigen, blumigen und orientalischen Nuancen die Romantik mit allen Sinnen erleben. Jetzt lässt der Traumboy sicher nicht mehr lange auf sich warten.

LCN Daniela Katzenberger Nail File (3,50€/Stück)
Wer kennt das nicht: Man ist unterwegs zum Treffen mit der Clique und dann reißt der Nagel ein. Keine Sorge, ab jetzt hast du immer einen praktischen Ersthelfer dabei. Und der ist auch noch total angesagt, denn er kommt im stylischen Katzenberger Design daher.

L'oréal Paris Studio Secrets Mascara Base (12,99€/7ml)
Mit unendlich langen Wimpern kann man bei Prince Charming richtig Eindruck machen. Also verwende von nun an immer vor deiner Mascara diese Mascara Base mit Falsche-Wimpern-Fasern. Die Fasern verlängern deine Wimpern sichtbar und bauen sie gleichzeitig auf. Zum verlieben!

Schauma Silikonfrei Pflege-Shampoo (2,29€/400ml)
Plattes, glanzloses Haar konntest du im Winter unter einer Mütze verstecken, aber die Mützenzeit ist definitiv vorbei. Dieses Shampoo pflegt intensiv, ohne beschwerende Rückstände zu hinterlassen. So startet dein Haar mit neuem Glanz und Schwungkraft mit dir in den Frühling.

Fazit: Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Box (sie konnte sich also noch retten, haha). Die Farbe der Box, ein wundervoll frühlingshaftes aquamarin passt perfekt in meinen Schrank und dieses Mal war sogar ein kleines Glossyboxtäschchen in der gleichen Farbe dabei. Was ich etwas ärgerlich fand, dass schon wieder das Peeling von Clearasil dabei war, das konnte man nämlich auch in der letzten Box schon finden. Da ich keine Produkte von Clearasil und Co auf meiner Haut anwende, werde ich es wohl wieder in Kleiderkreisel stellen. Auf das Bodyspray bin ich mal gespannt, da ich mit Impulse noch gar keine Erfahrungen gemacht habe. Eine Nagelfeile kann man immer gut gebrauchen, ich bin zwar kein großer Fan von unserer Katze, aber die Feilen sehen in schwarz und pink ganz hübsch aus. Über den Mascara Base darf sich meine Mama freuen, da ich gott sei Dank schon ziemlich lange und voluminöse Wimpern besitze, verwende ich keinen Base aber wie gesagt meine Mama freut sich umso mehr darüber. Ich liebe Schwarzkopf Produkte für die Haare, habe aber Schauma noch nie getestet. Dass das Haarshampoo silikonfrei ist, sammelt bei mir schon einmal ganz viele Pluspunkte außerdem duftet es sehr gut. Ich werde es auf jeden Fall ausgiebig testen.

Wie zufrieden ward ihr mit der Frühlingsbox? Welche sind eure Lieblingsprodukte?

mariasimoneidejhs

Tuesday, February 26, 2013

#32 {Escada Cherry in the air}

Hmm, überall duftet es nach süßen Kirschen, nach Frühling und nach Sommer. Was ist das bloß? Na das neue Sommerparfum von Escada. Ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind, als mir das Päckchen von Douglas heute morgen vom Postboten überreicht worden ist. Ganz gespannt und voller Vorfreude öffnete ich es also und schon hielt ich den wunderschönen sommerhaften Karton in meinen Händen. Jeden Sommer kaufe ich mir die Limited Edition von Escada und jedes Jahr bin ich wirklich begeistert davon. Letztes Jahr gab es sogar drei verschiedene zur Auswahl, ich entschied mich dann schließlich für das "Sexy Graffiti" und bereue den Kauf bis heute nicht. Dieses Jahr habe ich blind bestellt, das heißt, ich habe das Parfum zum ersten Mal nicht getestet sondern einfach auf mein Gefühl vertraut. Ich habe mir einige Kritiken durchgelesen, alle positiv. Ich war wirklich sehr skeptisch, hatte aber noch einen Gutschein der am 28. Februar abgelaufen wäre und hätte es vorher nicht mehr in die Stadt geschafft, also habe ich einfach mal bestellt und gehofft. Und man glaubt es kaum, aber der neue Duft hat all meine Erwartungen übertroffen, mit Abstand der beste Sommerduft von Escada (und ich benutze ihn jetzt schon seit 4 Jahren). Er duftet wirklich herrlich, überhaupt nicht aufdringlich aber trotzdem besonders. Die Firma selbst beschreibt ihren Duft folgendermaßen: Limited Edition – Cherry in the Air ist der aktuelle Sommerduft von ESCADA – inspiriert von der unverkennbaren Frische und Süße der Kirsche. Der Anblick von reifen Kirschen in den Bäumen weckt sofort die Vorfreude auf die langen, warmen Tage eines sorglosen Sommers. Ihr verlockendes Aroma und ihre intensive Farbe kitzeln die Sinne und beschwören jugendhafte Tagträume hervor – in Gedanken radeln wir mit Freunden durch die Obstgärten Südfrankreichs und genießen ein herrliches Picknick unter Kirschbäumen. Die Komposition verzaubert mit einer faszinierenden Verschmelzung von saftig-roten Fruchtaromen und süchtigmachenden sinnlichen Noten, die pure Lebensfreude wecken. (Via) An alle die den Duft noch nicht kennen, noch nie einen Sommerduft von Escada hatten oder immer noch mit sich hadern, ich kann es wirklich nur empfehlen, ihr werdet keinen Cent bereuen.






Follow my blog with Bloglovin

mariasimoneidejhs

Monday, February 25, 2013

#31 {An e-course by magnoliaelectric}

"Blog what you love" sagte Stef einst und erweckte somit ihren ersten und wundervollen E-Course ins Leben. Ich muss ehrlich sein, anfangs habe ich andauernd hin und her überlegt, ob ich wirklich daran teilnehmen soll, denn schließlich ist der Kurs, der online statt findet ja nicht umsonst. 24€ kostet er aber ich würde lügen wenn ich sagen würde, er wäre es nicht wert. Denn jeder einzelne Cent ist es wert, ungelogen. Hinter den vielen und langen Texten, hinter den wundervollen Fotos steckt eine sehr liebenswerte Person, die in all das so viel Herzblut hineinsteckt. Was ich an diesem E-Course einfach am Besten finde ist, dass es ein sehr persönlicher Kurs ist denn er beruht auf eigenen Erfahrungen - sowohl positiv als auch negativ. Stef berichtet hier wie sie angefangen hat zu bloggen, wie es sich weiterentwickelt hat, wie sie ihre Fotos anfangs mit einer ganz normalen Digitalkamera schoss und schließlich zur Spiegelreflexkamera wechselte. Ihr findet Fototipps, Motivationstipps aber auch viele Denkanstöße.








































Auch auf Atemlos hat sich vieles geändert durch diesen E-Course, im Grunde hat sich alles geändert denn ich habe wie ihr wisst nochmal komplett angefangen. Ich habe ein neues Design auf die Beine gestellt, es ist zwar nur ganz schlicht und klassisch aber im Moment fühle ich mich auf meinem Blog sehr wohl. Ich wollte erstmal weg vom ganzen bunten, das auf meinem alten Blog aufzufinden war. Ich wollte ein kleines Konzept haben, klar poste ich  meistens das, auf das ich Lust habe, was auch sehr wichtig ist wie ich neulich schon geschrieben habe und trotzdem finde ich, dass mein Blog nun übersichtlicher geworden ist. Ich konnte anhand der vielen Layouttipps von Stef ein kleines "About me" in der Sidebar einrichten und auch endlich Social Media Buttons verlinken. Außerdem habe ich nun meine Bloggingfriends schön untereinander aufgelistet, damit ihr schnell eine Übersicht darüber habt, welche Blogs ich regelmäßig anklicke. Das alles habe ich aber dem Kurs zu verdanken, der mich in der Bloggerwelt wirklich ein kleines Stück weiter gebracht hat, der mir gezeigt hat, dass ich eben das Bloggen soll, was ich liebe. Und wenn ihr genaueres darüber erfahren wollt, oder wissen wollt wie Stef ihren E-Course beschreibt dann klickt hier. Wer also nun auch darüber nachdenkt mit dem Bloggen anfängt, seinen Blog verändern möchte oder sich einfach inspirieren lassen möchte - es lohnt sich.

mariasimoneidejhs

man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kamen Menschen...

schrieb Max Frisch 1975 in Bezug auf die Gastarbeiter. Der Begriff Gastarbeiter tauchte übrigens bereits in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs als Bezeichnung für ausländische Zivilarbeiter auf, die gegen Entlohnung in der NS-Kriegswirtschaft tätig waren. 
Von den 14 Millionen Gastarbeitern, die bis zum Anwerbestopp 1973 nach Deutschland kamen, gingen elf Millionen zurück in ihre Heimatländer, der Rest blieb und schlug hier Wurzeln. Passend zum Thema hier ein paar interessante Zahlen:
Die größte Gruppe unter den Ausländern machen die Türken aus, von denen etwas mehr als 1,6 Millionen in Deutschland leben. Von der ehemals größten Gruppe, den Italienern, lebten 2009 noch gut 500.000 in Deutschland. Wie bunt Deutschland inzwischen ist, sieht man an diesen Fakten: 
2010  hatten bereits mehr als ein Fünftel der hier lebenden Menschen einen Migrations-hintergrund aus immer mehr verschiedenen Herkunftsländern und -kulturen. In den 70ern kamen drei Viertel von ihnen aus fünf Ländern (Italien, Spanien, Griechenland, Türkei und Jugoslawien). Heute dagegen verteilen sich drei Viertel der Einwanderer auf mehr als 80 Herkunftsgruppen. Das Jahresgutachten 2010 des SVR Migration nennt die Städte Frankfurt am Main und Stuttgart als Beispiele für die wachsende Heterogenität der Gesellschaft: Dort stammen die Zuwanderer bereits seit der Jahrtausendwende kontinuierlich aus mehr als 170 Ländern. Der Ausländeranteil in der Bundesrepublik lag 2009 mit knapp neun Prozent knapp über dem Durchschnitt in Europa. In der Schweiz dagegen betrug er 21 Prozent, in Luxemburg stolze 43 Prozent. 
Beunruhigend finde ich allerdings das hier:
Laut dem Statistischen Bundesamt hatten im Jahr 2010 etwa 20 Prozent der Migrantenkinder keinen allgemeinen Schulabschluss, während dieser Wert bei den deutschstämmigen Bundesbürgern nur 2,6 Prozent betrug. Der Menschenrechtskommissar der Vereinten Nationen (UN) kritisierte im Jahr 2007 vor allem die frühe Aufteilung der Kinder auf die Schulformen und die geringe Durchlässigkeit des deutschen Schulsystems. Betrachtet man die Zahlen zum Thema Berufsabschluss, so fehlt ein solcher rund 44 Prozent der Menschen mit ausländischer Herkunft; bei Bürgern ohne Migrationshintergrund sind es etwa 20 Prozent. So ist es kaum erstaunlich, dass Menschen mit ausländischer Herkunft im Alter von 25 bis 65 Jahren fast doppelt so häufig erwerbslos sind wie deutschstämmige. Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat festgestellt, dass nur in wenigen Ländern Menschen mit Migrationshintergrund über ein schlechteres Qualifikationsniveau verfügen als in Deutschland.
Im Zuge der Diskussion um den Fachkräftemangel hier noch eine interessante Zahl: Experten schätzen, dass die BRD einen Zuzug von ca. 500.000 Menschen pro Jahr bräuchte, um die wirtschaftliche Stabilität des Landes, unter anderem für das Rentensystem zu sichern. 



mariasimoneidejhs

Sunday, February 24, 2013

#30 {240213}

Gesehen Ganz viel Grey's Anatomy (Staffel 3+4), Bachelorfinale, Kokowääh 2
Gehört Passenger - Let her go, alle möglichen Listen bei Spotify
Gelesen JOY, Jolie, Maxi, Woman's Health, Shape, Shades of Grey 3
Getan den Schnee genossen, Spaziergänge, Aufgeräumt und durchgeputzt
Gegessen Krapfen, Pudding, Pasta mit Brokkoli, Brötchen (bin leider durch die OP immer noch sehr eingeschränkt, was das Essen betrifft)
Getrunken viel Wasser, Apfel-Birne-Schorlen, Kakao
Gedacht dass ich meine Bücher bzw. das Lesen im Moment sehr vernachlässige
Gefreut dass meine Halsschmerzen ganz langsam besser werden, dass ich morgen eine alte Freundin wiedersehe, dass ich einige To-Do-Listen abarbeiten konnte

Geärgert dass meine Nachbarn so laut TV schauen
Gewünscht dass der Frühling bald kommt

Gekauft Nagelfeile und Nagellackentferner von Essence, "Cherry in the Air" Parfum von Escada
Geklickt Blogs, Tumblr, Weheartit, Joymagazine, E-Mails
Gestaunt über die Schneemassen, die schon wieder gefallen sind, es hört gar nicht mehr auf zu schneien



Und was habt ihr diese Woche so gemacht? Hier noch ein paar Instagramfotos (Ihr findet mich dort unter @atemlos) die ich bei den Schneeverhältnissen mit dem Handy geschossen habe.




mariasimoneidejhs

Saturday, February 23, 2013

Zeigt her Eure Hände (Teil1)

An Hals und Alter erkennt man schnell das Alter, so sagt man.
Deshalb und weil ich in meinem Job immer gern mit sehr gepflegten Händen antrete, achte ich peinlich genau darauf, dass meine Hände weich und glatt sind und meine Nägel perfekt manikürt, obwohl ich meine Nägel meist kurz trage.
Allerdings ist das mit schönen Händen im Winter so eine Sache. Kennt Ihr das? Reibeisenhaut, rissige Nagelhäutchen, abgebrochene und sich spaltende Fingernägel? Im Winter kann ich wirklich ein Lied davon singen. Nichts hilft wirklich richtig. Das bezieht sich in allererster Linie mal auf meine Fingernägel. Trotz Handschuhen, Handcremes und Handmasken über Nacht, Nagelöl und sanfter Nagelfeilerei spalten sich die Dinger und ich mag meine Finger gar nicht mehr herzeigen.


Meine Haut habe ich im Griff. Dazu zeige ich Euch in einem gesonderten Beitrag mal meine Favoriten-Handcremes. Aber meine Fingernägel?

Meine Batterie an Nagelölen, Nagelhärtern, Kalziumpräparaten, Kieselsäure- Nahrungser-gänzung, Merz-Spezail Dragees könnte eine ganze Kosmetikabteilung befüllen.
Meine Fingernägel lächeln darüber nur müde und spalten sich fröhlich weiter.

Auch der viel gelobte Essie "Grow stronger" hat nichts gebracht. Vor lauter Verzweiflung befolgte ich einen Rat aus dem Internet und steckte sogar frischen Knoblauch in meinen Unterlack. Und? 


Nüscht, wie wir Thüringer sagen. Auf dem Foto seht Ihr den IST-Zustand. Und das sieht jetzt schon gut aus. 



Jetzt hat mich Irit von den Fab Forties auf ein neues (ist es tatsächlich neu?) Produkt von Essie aufmerksam gemacht. Es heißt "Nourish me" und soll trockenen Splitternägeln tatsächlich helfen.
Das probiere ich aus. SOFORT!

Und werde berichten...


mariasimoneidejhs

über die pubertäre Identitätsschizophrenie eines Gastarbeiters 2.0

Als wäre die Pubertät an sich nicht schon hässlich und anstrengend genug, erschwert der Migrationshintergrund diese Entwicklungsphase erheblich, ist zumindest meine Erfahrung.
Denn man kämpft an allen, wirklich allen Fronten: In Deutschland bist Du "der Ausländer", in Bosnien "die Deutsche" und zu Hause versuchen Dich Eltern zu erziehen, denen das Schreckgespenst des Identitätsverlustes im Kopf rumspukt und die am Gastarbeitersyndrom leiden. Meine Theorie ist ja, dass die Gastarbeiter 1.0 fernab der Heimat, wesentlich strenger und konservativer waren, als sie es zu Hause gewesen wären, wogegen ja erstmal nichts spricht. Verlogen und heuchlerisch wurde es aber dann, wenn man die deutsche Mark akzeptierte aber nicht den deutschen Freund der Tochter. Ganz so krass waren meine Eltern zum Glück nicht drauf, aber wir hatten es nicht immer leicht - weder  ich mit ihnen, noch sie mit mir. Sie haben sich tapfer geschlagen, habe ich ihnen neben dem üblichen Pubertätskram doch einiges zugemutet. Von 15 bis 19 war Trotz nicht nur eine vorübergehende Erscheinung, sondern meine Lebenseinstellung und Motivation von allem was ich tat, unterteilt in zwei Phasen: eine "deutsche", in der ich so cool wie meine Schulkameraden sein wollte und alles bosnische verleugnete, zu Hause nicht reagierte, wenn mich meine Eltern auf bosnisch ansprachen und sie mit Moscheebesuchsverweigerung, second hand-grunge-Klamotten und einer Glatze schockte.(Die erste und einzige Ohrfeige klatsche mir meine Mutter, als sie mich mit kahlem Schädel sah :-)) und dann eine "bosnische" als ich mit ca. 17 merkte, dass sich bei den Deutschen einschleimen eh nix bringt und nur darauf lauerte und wartete, dass mir einer blöd kommt oder meinen Namen falsch ausspricht.  Mein Weg zur goldenen Mitte war echt anstrengend, um es so zu sagen: bila sam
Bedenkt man, was sie sich alles wegen mir anhören durften, bewundere ich im Nachhinein meine Eltern für ihre Ruhe und Standhaftigkeit. Angefangen von den Lehrern, die sich über meine ausgeprägte  Renitenz beschwerten, über die blöden Kommentare in der samstäglichen Tratsch- und Klatschstunde auf dem Marktplatz, dass es doch Zeitverschwendung ist, mich aufs Gymi zu schicken, da ich sowieso heiraten würde bis hin zu den Nachbarn, die regelmässig gegen die Wand schlugen, sobald ich die Musikanlage anschmiss - die Liste war lang :-)  Rückblickend und jetzt, da ich selber einen Gastarbeiter 3.0 zu Hause habe, verstehe ich sie ein Stück weit besser, denn ganz allein auf weiter Flur hatte es die 1.0 Generation tatsächlich nicht einfach. In einem fremden Land bei null anzufangen, ohne Freunde und Familie, die einem den Rücken freihält, nur damit es den eigenen Kindern irgendwann mal besser geht erfordert Mut und Stärke. Und ganz ehrlich: ich weiss nicht, ob ich mich das trauen würde...
Soviel zu meiner pubertären Identitätsschizophrenie - Mama, Papa, ich liebe Euch trotzdem :-)

mariasimoneidejhs

#29 {Bananacupcakes with Baileystopping}

Mhhh... da läuft mir selbst schon wieder das Wasser im Mund zusammen. Allerdings faste ich noch bis Ostern, für meine Liebsten habe ich aber diese leckeren Cupcakes gebacken, die ziemlich schnell weg waren. (Gut für mich, denn umso länger ich sie angesehen habe, umso mehr habe ich die Entscheidung zum Fasten bereut, hihi.)



Ich habe einfach ein ganz normales Standardrezept für die Muffins verwendet:


- 5 Eier
- 250 g Zucker
- 250 g weiche Butter
- 250 g Dinkelmehl
- 3 EL Kakaopulver (Hier könnt ihr natürlich variieren, sie schmecken auch sehr lecker mit einem Schuss Eierlikör, gehackten Nüssen, Schokoraspeln etc.)
- 2 Bananen

Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, danach die Butter dazugeben. Das Mehl zusammen mit dem Kakao langsam "reinrieseln" lassen und unterheben. Im Anschluss werden die Bananen mit einer Gabel zerdrückt und auch unter den Teig gehoben. Danach kommen die Muffins für ca. 20 - 25 Minuten bei 180° C in den Backofen.




Während die Muffins so vor sich hinbacken, kümmern wir uns nun um das Topping. 

- 100 g Butter
- 100 g Puderzucker
- 100 g Frischkäse
- 4 - 5 EL Bailey's

Alles gut miteinander verrühren und ab damit in den Kühlschrank. Durch die Zugabe des Bailey's könnte das Topping sehr flüssig werden, also einfach ein bisschen länger kalt stellen. Die Muffins gut auskühlen lassen (das ist sehr wichtig, sonst verläuft das Topping später). Nun füllen wir die leckere Creme in einen Spritzbeutel und verzieren die Muffins damit. Ich habe zur Deko noch dunkle und weiße Schokokugeln genommen, die ich neulich bei Rewe entdeckt habe.




mariasimoneidejhs

Friday, February 22, 2013

Gewalt in zartrosa- Gleichberechtigung ala Playmobil

Folgende Szene muss sich vor einiger Zeit in der Zentrale von Playmobil abgespielt haben:

Ein paar männliche Produktdesigner sitzen um den Tisch ihres Besprechungsraumes und amüsieren sich königlich: "Die Frauen WOLLEN doch immer diese Gleichberechtigung. Können Sie haben, harhar!". Sie rieben sich zufrieden ihre Bierbäuche und der ein oder andere kratzte sich vermutlich schnell mal am Sack!

Anders kann dieses neue Produkt eigentlich nicht entstanden sein, über das sich diese Woche in einigen Internet Foren die Köpfe heiß diskutiert wurde. Denn es gibt bei Playmobil neuerdings eine Bank inklusive Tresor und tatatata: weiblicher Bankräuberin!! Welch Meilenstein der Emanzipation!(hier)

Als Mutter eines Sohnes habe ich mich schon oft darüber geärgert, wie "klassisch" die Spielzeugindustrie ihre Produkte gestaltet: Geschirr, Puppenwagen und sogar Staubsauger in rosa, die Werkbank, der Rasenmäher und sämtliche Autos in grün oder blau. Ich bin kein Fan von genderneutraler Erziehung oder ähnlichem Gedöns, aber etwas mehr Neutralität wäre nicht schlecht.
Das Hauptproblem scheint mir aber gar nicht das Angebot im Spielzeugladen zu sein, sondern das, was wir daraus machen. Ich tue mich nämlich schwer damit, meinem Sohn eine Puppe mit rosa Puppenwagen zu kaufen. Sogar bei der Kinderküche, die es zum Geburtstag gab, haben mein Mann und ich überlegt, ob für einen Jungen nicht ein Kaufladen oder eine Werkbank angebrachter wären. Zum Glück haben wir die Kurve noch gekriegt und der Sohn kreiert jetzt die schönsten Gerichte in seiner Küche.
Es ist doch so: Kochen, Putzen, Babys versorgen, den Rasen mähen, das Auto reparieren- für Kinder sind das alles Tätigkeiten, die sie bei ihren Eltern sehen und die sie nachmachen. Dabei sind Mama und Papa zunächst gleich nachahmungswürdig. Ein Zweijähriger unterscheidet noch nicht so genau zwischen typisch männlich und typisch weiblich. Mein Sohn entdeckt die Geschlechterunterschiede erst so langsam und hat zum Glück zu Hause gute Vorbilder, denn Bügeln, Putzen und Küche aufräumen macht bei uns zu 80% mein Mann. 

Wenn der Sohn trotzdem keine Puppe besitzt, aber hingebungsvoll mit dem Kinderwerkzeugkasten spielt, dann sind das seine Eltern schuld. Wenn wir im Spielzeugladen lieber den Bosch Akkuschrauber für ihn mitnehmen, anstatt der Lego Box mit den süßen Muffins in rosa, dann verschließen wir dem Sohn eine Welt. Sicher könnte es uns die Spielzeugindustrie leichter machen, indem sie auf eine neutralere Farbgebung achten würde, aber hey- die schauen halt nicht auf Mindermeinungen, das kann ich sogar verstehen.
Wir geben an unsere Kinder weiter, was in unseren Köpfen ist, und in unseren Köpfen gibt es eben noch typisch männliches Spielzeug und typisch weibliches. Natürlich merken die Kleinen irgendwann, ob sie Männlein oder Weiblein sind und ahmen in der Folge verstärkt Mama oder Papa nach und das ist auch gut so. Aber bis es so weit ist, soll meinem Sohn die ganze Welt der Spielzeugindustrie offen stehen, egal welche Farbe!
Die Sache mit der Bankräuberin bleibt allerdings einfach lächerlich. Zum einen wird hier "Gleichberechtigung" im negativen Sinne betrieben und das hilft niemandem weiter.
Zum andern ist es aber schlichtweg unwahrscheinlich, dass eine Frau eine Bank überfällt. Immer mehr Männer nehmen Elternzeit, daher her mit den Kinderwagen und MaxiCosis für Jungs, aber Frauen und Bankraub? Neee!
Das liegt im Übrigen nicht daran, dass Gewaltdelikte eher von Männern verübt werden, weil man dafür mehr Muskelkraft benötigt. Nein, auch kleinere Delikte wie Ladendiebstahl und Betrug werden überwiegend von Männern verübt.
Rund 75 % aller Straftaten werden von Männern verübt. Das gilt für Gewaltdelikte wie für Kleinkriminalität.
Das ist doch mal eine typisch Mann-typisch Frau Statistik, die wir uns gefallen lassen.
Woran es liegt? Hab ich nicht recherchiert, aber vielleicht haben Frauen bei ihren Vater-Mutter-Kind Spielen mit den rosa Kinderwagen einfach besser ihr Sozialverhalten geschult? ;-)
Da wir bald ein Baby bekommen, wird mein Sohn demnächst eine Puppe bekommen. Die Bankräuberin kann Playmobil behalten!
Eure Mia


mariasimoneidejhs

Balkan-Lieblingsbuch "Der Derwisch und der Tod"

Ich habe keine zwei Herzen, eins das hasst und eins, das liebt. Das eine Herz, das ich habe, kennt nur Trauer. Mein Leben, mein Tod gehört Gott, doch meine Trauer gehört nur mir"  
Wie verhalten sich Menschen in Zeiten der Unterdrückung und Rechtlosigkeit? Wie stellen sich die religiösen Führer zu den Rechtsbrüchen und Verbrechen der weltlichen Führer? 
Mit diesen Fragen beschäftigt sich Mesa Selimovic in "Der Derwisch und der Tod". Im Mittelpunkt seines Romans steht ein Derwisch, religiöse Respektsperson, der in einem Derwischkloster (tekija) zurückgezogen lebt und sich vom weltlichen Treiben möglichst fernhält. Eines Tages wird er unmittelbar mit der Unterdrückung durch die Machthaber konfrontiert, als ein Gefangener seinen Bewachern entwischt und gehetzt Zuflucht bei dem Derwisch sucht. Nur durch unentschlossenes Nichtstun ermöglicht er dem Flüchtling das Überleben. Als zur gleichen Zeit sein eigener Bruder in die Mühlen der Willkür gerät, versucht der Derwisch, sein Wissen um die Schwächen der Menschen zur Rettung seines Bruders einzusetzen. Doch selbst menschlicher Verrat kann die Ermordung seines Bruders nicht verhindern.Von diesem Moment an ändert sich das Leben des Derwisch: seine so lange bewahrte innere Ruhe erweist sich ihm immer mehr als Flucht vor der Verantwortung gegenüber seinen Mitmenschen und als Feigheit vor den Forderungen des Lebens. Als eine öffentliche Äußerung der Trauer über die Ermordung seines Bruders ihn selbst in die Einzelhaft einer dunklen, feuchten Zelle führt, beginnt der innere Konflikt in ihm an Schärfe zu gewinnen.
Im Mittelpunkt seiner inneren Kämpfe steht immer wieder der Konflikt zwischen dem Gehorsam gegenüber den Forderungen des Koran und den unhaltbaren gesellschaftlichen und politischen Zuständen. Selimovic schildert die innere Situation eines Volkes, das zwischen den muslimischen Reich der Türken und dem abendländischen Christentum zerrieben wird. Die Heimatlosigkeit und Hoffnungslosigkeit einer weitgehend desorientierten Gesellschaft schlägt sich in Fatalismus und Emigration in die Religiosität nieder. 
Die eigentliche Handlung schreitet nur sehr langsam voran und schlägt sich mehr in den inneren Kämpfen des Protagonisten nieder. Melancholie und verzweifelte Ergebenheit in das Schicksal prägen die inneren Monologe des Derwischs. 
Wer sich an dieses Buch wagt, sollte sich Zeit dafür nehmen und von vornherein die Vorstellung einer spannenden Handlung aufgeben. Er erhält dafür Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt eines Volkes an der Nahtstelle zweier Kulturen.
Wer zu faul zum Lesen ist, hier der Film: Dervis i smrt

Mesa Selimovic besuchte in seiner Geburtsstadt Tuzla das Gymnasium und schrieb sich 1930 an der Philosophischen Fakultät der Universität Belgrad ein. Seinen Abschluss machte er dort 1934 und arbeitete bis 1941 an Schulen in Tuzla. Dort erlebte er auch die ersten zwei Jahre des 2. Weltkriegs. Im Mai 1943 floh er in befreites Gebiet und schloss sich dort den Partisanen an. Ab 1947 lebte Selimović in Sarajevo und arbeitete dort als Professor an der Pädagogischen Fakultät, künstlerischer Leiter von Bosna-Film, Direktor des Nationaltheaters und Redakteur bei dem Verlag Svjetlost. 
Selimovics Ethnizität führte, besonders seit dem Zerfall Jugoslawiens, immer wieder zu Kontroversen. Wenngleich er in Bosnien als Kind einer muslimischen Familie zur Welt kam, betonte er zu verschiedenen Gelegenheiten, dass er Serbe ist. In seinen Memoiren Sjećanja schreibt er, dass er die Wurzeln seiner Familie bis zur serbisch-orthodoxen Drobnjaci-Sippe in der östlichen Herzegovina zurückverfolgen konnte. Selimović wurde mehrfach für den Nobelpreis vorgeschlagen, erhielt ihn jedoch nie.

mariasimoneidejhs

Dreistöckige Geburtstagskuchen

Hallo Ihr Lieben,

heute hieß es in meinem Freundeskreis wieder Happy Birthday.
Wie Ihr ja schon wisst, backe ich immer für meine lieben Freundinnen und Freunde zum Geburtstag und wenn ich mal keine Zeit zum Cupcakebacken finde, gibt es von mir ...


... kleine dreistöckige Geburtstagskuchen mit Zitronengeschmack.


Und wenn mehrere Geburtstage am selben Tag anstehen, kann man sie sogar einzeln verschenken und es sieht immernoch zauberhaft aus, nicht?
Einfach in ein Zellophan-Tütchen stellen, eine schöne Schleife und ein Schildchen dranhängen und fertig. ☺ 


Dafür verwende ich immer die Silikonform von Birkmann mit Mulden für sechs Küchlein.
Diese besitze ich auch noch in groß aus Metall für einen einzigen größeren Kuchen. Aber ich finde die kleinen Kuchen viel niedlicher.

♥♥♥

Süße Grüße
Aurelia


vaishakramakrishnan

#28 {Frage-Foto-Freitag #2}

"5 Dinge, die ich diese Woche liebe."

1. Dass ich Zeit gefunden habe mein Kleiderkreiselprofil zu aktualisieren und aufzufüllen. Unter Anderem gibt es diese neue und aktuelle Wimperntusche von Maybelline Jade, schaut doch mal vorbei. (Klick


2.  Dass ich es zum ersten Mal geschafft habe mir selbst French Nails zu machen. Bin froh darüber nicht mehr so viel Geld dafür ausgeben zu müssen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.


3. Dass mir diese hübsche Mütze mit ganz viel Liebe gehäkelt wurde. 


4. Dass ich eine meiner Lieblingsserien diese Woche verschlungen habe. 



5. Dass ich mal wieder Zeit dazu hatte, ganz viele Zeitschriften zu lesen.


mariasimoneidejhs

Thursday, February 21, 2013

Beyer & Söhne - Hautcreme+


Viele von Euch haben geschrieben und von ihren Allergien auf kosmetische Inhaltsstoffe erzählt. Bei den Fab Forties habe ich immer wieder von einer Hautcreme+ gelesen und habe mich mal aufgemacht, um das Geheimnis um diese angebliche Wundercreme zu lüften.
Und siehe da: gar kein Geheimnis, sondern Offenheit und Transparenz. Die Firma Beyer & Söhne, das sind der Apotheker Hartmut Beyer und seine beiden Söhne Nico und Robby (auch Sohn 1 und Sohn2 genannt). Und die haben sich zum Ziel gesetzt, die beste Hautcreme der Welt herzustellen. Hartmut Beyer entwickelt seit 20 Jahren Hautcreme für seine Familie.  Die Hautcreme, die schicht und ergreifend Hautcreme+ heißt, trägt 18 Inhaltsstoffe in sich.  Sie ist frei von Duftstoffen, Mineralölen, Silikonen, Parabenen, Farbstoffen und künstlichen Emulgatoren. Hochdosierte Vitamine und Feuchtigkeitsspender sollen für ein gesundes und frisches Hautbild sorgen.
Auf ihrer Website zeigt sich Familie Beyer als eine offene und lustige Truppe. Kleine Videos zeigen zum Beispiel, wie ihre Creme hergestellt wird, welche Inhaltsstoffe in ihr stecken, was aus Männersicht in den Köpfen von uns Frauen bei Benutzung der Creme vor sich geht und auch Vater Beyer kommt mit seinen jugendlichen 70 Jahren zu Wort. Für mich ist das alles bereits vor dem Testen sehr sympatisch und folglich öffnete ich grinsend den kleinen Briefumschlag, der meine Pröbchen enthielt.

2 kleine Döschen. Variante 1 für normale Haut und Variante 2 für trockene Haut. Beide Emulsionen sehen gleich aus und riechen gleich. Also eigentlich riechen sie gar nicht, sie sind ja parfümfrei.
Beim ersten Ausprobieren auf der Hand stelle ich aber fest, dass die Creme für die normale Haut ein kleines bisschen leichter ist, als die Creme für die trockene Haut. Die fühlt sich minimal sahniger an. Beide Cremes ziehen wunderbar schnell weg. Meine trockene Haut nimmt sich ja derzeit alles, was sie kriegen kann. So möchte ich die Hand mit der Creme für normale Haut auch gleich nochmal eincremen, die Hand mit der Creme für trockene Haut gibt sich mit 1x cremen zufrieden, spannt nicht, fühlt sich gut an. Auch nach 1 Stunde noch....und nach 2 und 3.
Okay. Gesichtstest. Gleiches Ergebnis. Meine Haut ist trocken und dürstet nach mehr Inhaltsstoff. So ganz ohne Feuchtigkeitsserum mag ich dann aber doch nicht losziehen. Das kann jetzt heißen, dass mir die Hautcreme+ nicht ausreicht oder dass meine kleine Diva, namens Gesichtshaut einfach zu verwöhnt ist. Aber kann man reifere Haut überhaupt zu sehr verwöhnen?
Was mich kolossal stört ist, dass die Creme, wenn sie eingezogen ist, stinkt als wäre sie ranzig und das emfpinde ich als sehr unangenehm. Ich mag einen leichten Duft in meiner Hautpflege. Gibt es denn nicht auch natürliche Duftstoffe, auf die Hautmimosen nicht reagieren? Oder könnte man die Hautcreme+ nicht auch um eine Variante mit Duft erweitern? Hm? 
Ich finde nämlich, dass dieses Produkt ein ganz ausgezeichnetes ist! Scheint so, als sei in dieser Creme wirklich alles drin, was die Haut braucht. Da können sich viele große Konzerne, die allmonatlich ein neues Superduper-Produkt für viel Geld auf den Markt schmeißen, mal eine dicke Scheibe von abschneiden. 
Mittlerweile benutze ich die Hautcreme+ für trockene Haut am Abend super gern um die Augen. Die Haut entspannt sich sofort und auch am nächsten Morgen ist sie noch glatt und gut durchfeuchtet. Wegen ihrer guten Verträglichkeit benutzt sie mein Mann (Mimosenhaut) und auch unserem kleinen Nahcbarn habe ich sie schon verabreicht. Als one and only für mich selbst mag ich die Creme angesichts des Duftes, den sie hinterlässt, wenn sie eingezogen ist, dennoch nicht zu meiner alltäglichen Pflege erklären und werde mir deshalb auch keine "Vollversion" kaufen. 
Aber ich werde wachsam sein und schauen, wie sich das Produkt entwickelt und ob es nicht doch eines schönen Tages eine Variante gibt, die nach frischer Gurke oder nach Aprikosenöl duftet oder nach Avocado oder nach Mandel oder nach frischer Wäsche oder..........

Wer von Euch kennt die Creme und wie empfindet Ihr sie im Gebrauch?


mariasimoneidejhs