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Sunday, May 26, 2013

Ausprobiert: Aussie Haarpflege


Normalerweise vertraue ich für meine 3,5 Fusselhaare immer auf die friseurexclusiven Produkte, die mir meine Freundin Claudi nach jedem Friseurbesuch empfiehlt. 

Ich hatte bis zum Heiratsantrag 2011 ja noch ganz kurzes Haar. Das wurde alle 2 Tage gewaschen, trocken gepustet, fertig. Dann hieß es wachsen lassen für die aufwändigste Brautfrisur der Welt. Leider wurde das Haar zwar länger, aber nicht dicker und mit jedem Zentimenter hatte ich das Gefühl, auch pflegebedürftiger. Als meine Profireserven aufgebraucht waren und die Fusseln auf meinem Kopf nach Pflege schrien, hatte ich in diversen Beautyblogs bereits genug über diese Aussie-Produkte gelesen, dass ich mich zu dm wagte, um auch endlich Teil des Hypes zu werden.
Gekauft habe ich 2 Produkte: das Luscious Long Shampoo und den Aussome Volume Conditioner. Mit der viel gelobten Miracle Kur war ich vorsichtig, denn mein Haaransatz fettet extrem schnell nach und manchmal ist meinem Haar gerade dort das Plus an Pflege einfach zu viel. 



Die Produkte:
Das Luscious Long Shampoo ist eine Haarwäsche für Haar, das sich nach Pflege sehnt. Mit der australischen "Blue Mountain"-Pflegemischung soll es lange Haare in eine geschmeidige Mähne verwandeln. 
Der Aussome Volume Conditioner soll dem Haar vom Ansatz bis in die Spitzen mittels australischen Hopfen-Extrakt Fülle und Lebendigkeit verleihen.

Mein Eindruck:
Was auffällt, ist der übertrieben künstliche Duft in beiden Produkten. Beide riechen extrem nach Bubblegum. 
Das Shampoo schäumt ordentlich im Haar, auch eine geringe Menge genügt. Das finde ich gut, denn das deutet auf Ergiebigkeit hin. Nach 2 Wäschen fühlt sich das Haar sauber an und nicht ganz so struppig, wie nach anderen Shampoos. Eine Pflege ist also notwendig. 
Der Conditioner verstärkt den Duft des Shampoos. Glücklicherweise ist der Duft ähnlich, so dass ich nicht rieche wie möglicherweise gerade aus einem ostkaukasischen Freudenhaus entlaufen. Ausgespült ist mein Haar weich, lässt sich gut kämmen und frisieren. Es verbleibt kein schmieriger Film auf der Schuppenschicht, wie das Volumenprodukte sonst gern mal machen. Mein Haar schwingt den ganzen Tag fröhlich hin und her, ohne das Volumen zu verlieren. Nach einer Nacht mit Schlafbrille sieht das Ganze dann natürlich wesentlich platter aus, war mir aber von  vornherein klar.



Fazit:
Dieser Geruch bleibt für meinen Geschmack auch eine Spur zu lange im Haar. Nicht unbedingt ein Pluspunkt.
Beide Produkte sind einfach in der Benutzung. Sie versprechen das, was sie halten. Nicht mehr, nicht weniger. 
Den Hype auf die Sachen kann ich also nicht so ganz nachvollziehen. Es handelt sich um ein ganz normales Shampoo und einen herkömmlichen Conditioner, wie es viele andere auch gibt. Beide Produkte liegen im mittleren Drogeriemakrt-Preissegment, für meine Begriffe durchaus sehr erschwinglich (ich werde bei Cent-Produkten zwar stutzig, kenne aber ausreichend Produkte, die zu einem so niedrigen Preis super funktionieren).

Das Shampoo hat eine relativ lange Liste an Inhaltsstoffen, von denen einige als weniger bzw. nicht empfehlenswert gelten, weil sie in erster Linie unserer Umwelt nicht gut tun. Es sind Parabene enthalten, also Achtung Allergiker! Zum Codecheck für das Shampoo (Conditioner leider nicht in der Datenbank).




mariasimoneidejhs

Tuesday, May 7, 2013

Tomatenhaare

Heute wieder mal was Munteres von mir. Bei Boing Boing hat mein Mann einen extrem lustigen Haarstyle gefunden. Dass die Japaner manchmal etwas durchgeknallt sind, wussten wir ja schon lange. Es verwundert deshalb auch nicht, dass sie gern mal als Tomate durch die Gegend laufen. Und das muss natürlich stilecht sein.




mariasimoneidejhs

Friday, March 22, 2013

Liebeskind Berlin - Der Katalog H/W 2013/14

Ach, ich liebe sie, die Liebeskind-Taschen. Wenns nach mir ginge, hätte ich jedes Modell in jeder nur erdenklichen Farbe im Schrank. Aber dann würde sich mein Mann sicher scheiden lassen, weil's dann noch länger dauern würde, bis wir zu bestimmten Anlässen aus dem Haus kämen.


Dass ich für das Shooting des aktuellen Herbst-Winter-Kataloges gebucht  war, habe ich Euch ja HIER erzählt. Jetzt habe ich den Katalog bekommen und wie es immer ist, wenn ich meine Arbeiten geprintet zugeschickt bekomme, schlägt das Herzchen ein bisschen schneller.

Und damits nicht wieder einRedeschwall wird, hier ganz fix ein paar Ergebnisse daraus:



Fotos: Dan Zoubek

Alle Fotos unterliegen dem Urheberrecht und dürfen nicht ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Urhebers weiterverbreitet werden.



mariasimoneidejhs

Tuesday, November 6, 2012

Logona Naturhaarfarbe - ein Experiment

Nachdem beim Haarewaschen schon extrem viele Haare
durch den Ausguss wandern, landen nach dem Kämmen
nochmal ebenso viele im Waschbecken :-(
Aus unerfindlichen Gründen habe ich immer dann Haarausfall, wenn die Haare länger sind. Trotz Spülungen, Haarkuren, gesunder Ernährung und Nahrungsergänzungen für eine angeblich gesunde Haarwurzel finden es meine Haare auf meinem Kopf wohl recht ungemütlich und hauen nach kurzer Verweildauer ab durch den Ausguss :-(
Das hat mittlerweile ein wirklich unschönes Ausmaß angenommen, so dass ich mittlerweile auf alles verzichte, was ungesund fürs Haar ist: u.a. auch das Haare färben mehr.
In meinem Job ist das natürlich eher kontraproduktiv, wie Ihr Euch vorstellen könnt. Die Haare hängen schlapp in der Gegend herum, ganz zu schweigen von der Haarfarbe, die gerade gar keine mehr ist.


Trotz aller guter Vorsätze musste ich etwas dagegen tun. Denn das leise Geglitzer an den Ansätzen, das mich schwer an mein Alter erinnert, treibt das divenhafte Schminktantenego innerlich zu hysterischen Anfällen. So ging das gerade wirklich nicht mehr. Im Biomarkt schlich ich also neugierig durch das Kosmetikregal und drehte und wendete allerlei natürliches Haarfärbezeugs... Vor vielen gefühlten 100 Jahren habe ich mehrfach erfolgreich Hennaexperimente unternommen, aber da hatte ich auch noch keine grauen Haare und mochte gern als Rotschopf durch die Welt geistern. Mittlerweile trage ich lieber ein sattes dunkles braun. Deshalb durfte nach einiger Überlegung die Pflanzenhaarfarbe von Logona ins Körbchen. Mit 8,95 € ist das Produkt ähnlich teuer, wie gute Drogerieprodukte. Allerdings immernoch billiger, als der Gang zum Friseur, der zum Abdecken der grauen Dinger auf dem Haupt ja dann doch immer mehr oder weniger Chemie zusammen rührt.

Dann also das Farbexperiment. Man braucht reichlich Zeit, denn das Auftragen und Einwirken braucht davon reichlich. Aber von vorn:


Die Vorbereitung:
Haare waschen. Haarkur und Conditioner sollten dabei nicht mehr verwendet werden. Denn sie glätten die äußere Haarschicht (Schuppenschicht) und wir wollen doch auf sanfte Art Pigmente ins Haar einlagern.
Um Verfärbungen auf der Haut zu vermeiden, kann man den Haaransatz mit Fettcreme einschmieren und einen Wattestreifen um den Kopf legen - ist mir aber zu aufwändig.


 

Das Pflanzenpulver ist grünlich, erinnert mich dann aber doch an meine Henna-Zeiten. Ich hoffe, die Farbangabe auf der Packung hält, was sie verspricht...nämlich einfach nur BRAUN.
Die Pflanzenhaarfarbe wird mit 300 ml kochendem Wasser angerührt. Um ein satteres Ergebnis zu erreichen, soll man anstelle von kochendem Wasser einfach kochenden schwarzen Tee nehmen.
Man rührt also vorsichtig Pulver und Tee zusammen. Ganz schön tricky, denn das Pulver verbindet sich erst seeeeehr langsam mit der Flüsigkeit, so dass ich echt ne ganze Weile rühren musste.
Der fertige Brei riecht leicht süßlich, irgendwie pflanzlich und Hirn suggeriert: auch biologisch. Aussehen tut er wie dunkle Schokolade (wenn man das positiv besetzen will).


  



Das Auftragen:
Der Farbbrei soll warm aufgetragen werden. Und da Produkt nur da wirken kann, wo auch Produkt ist, trage ich großzügig Pampe auf Ansätze und Längen auf. Solltet Ihr auch machen, wenn Ihr Pflanzenhaarfarbe ausprobiert, denn erst Ansätze und später Längen und Spitzen, womöglich noch durchkämmen, um alles zu verteilen könnt Ihr knicken. Das Haar saugt quasi die Farbe auf, bzw. ist der Farbbrei von der Konsistenz etwas schlammig und nicht cremig, wie chemische Haarfarben.
Die Reste aus meinem Farbtöpfchen habe ich kopfüber in der Badewanne auf dem Kopf verteilt, bemüht, auch alle Haare zu erwischen.




Die Einwirkzeit:
Nehmt Euch nichts vor, wenn Ihr Haare mit Pflanzenhaarfarbe färben wollt. Die empfohlene Einwirkzeit liegt bei 1-2 Stunden. Klar - muss ja ohne Chemie gehen, die die unterschiedlichen Haarbarrieren durchbricht. Der Packung liegt ne wunderhübsche Duschhaube bei. Die muss man sich aufs Köpfchen setzen, Handtuch drum und dann warten... oder die Steuererklärung vorbereiten, wie in meinem Fall. Da ist man beschäftigt.

 

Das Ausspülen:
Auch das dauert... man braucht extrem viel warmes Wasser, um den Farbschlamm vom Kopf zu spülen. Es empfiehlt sich, die Masse mit etwas Wasser aufzuemulgieren -also wie Shampoo auf dem Kopf verteilen- das löst die Partikel schneller vom Haarschaft. Erst wenn keine kleinen Schlammpartikel mehr in der Badewanne landen, könnt Ihr einigermaßen sicher sein, alles ausgespült zu haben. Logona empfiehlt zur Fixierung der Farbe und zur Pflege von Haar und Kopfhaut eine hauseigene, speziell auf Pflanzenhaarfarbe abgestimmte Haarkur als Anschlussbehandlung. Die hatte ich nicht - ich habe eine Volumenhaarkur von Biolage gemacht und die war auch nötig, denn das Haar fasste sich nach der Färbung an, wie Sauerkraut :-(.

Das Ergebnis:
Seeeehr kritischer Blick in den Spiegel. Schafft eine Pflanzenhaarfarbe eine Grauabdeckung? Ganz ohne Chemie?
Naja.
Irgendwie hatte ich es ja erwartet. Lernt man ja bereits in der Friseurlehre, dass ohne chemische Verbindungen keine Pigmente dauerhaft im Haar eingelagert werden. Haar, das nicht weiß ist, hat jetzt einen tollen einheitlichen Braunton - wie gewünscht. Wenigstens wirkt der Kopf oberflächlich wieder gepflegt.

 

2 Wochen später:
Ich sehe aus, wie vor Beginn meines Experimentes. Die grauen Haare glitzern freundlich in den Spiegel, als würden sie mich auslachen wollen. Die Farbe hat sich heimlich still und leise durch den Abfluss verflüchtigt und ich bin maximal enttäuscht. Man sieht wieder Ansätze...gruselig!

 
Seht Ihr's? Eindeutig graue Haare und ungefärbte Ansätze...wie vorher. :-( 

Fazit:
Für 3-4 Stunden Zeitaufwand, um haartechnisch zu einer gepflegten Erscheinung zu gelangen, ist das Ergebnis für mich ernüchternd. Die Farbe hält nicht besonders lang in den Längen (ich wasche alle 2 Tage). Ich kann keine Kaufempfehlung geben. 
Was mir positiv auffiel ist die Tatsache, dass der Haarausfall direkt nach der Pflanzenfarbe deutlich nachließ. Heißt also: die Logona Haarkur wird definitiv angeschafft und regelmäßig gemacht, denn die soll die Kopfhaut nähren und u.a. auch gegen Haarausfall helfen. 
Ansonsten steht im Badezimmer bereits eine Haarfarbe (ich schaffs gerade gar nicht zum Friseur) und morgen früh haben die grauen Haare endlich lange genug gelacht.



mariasimoneidejhs

Sunday, June 17, 2012

Lustige Frisuren

Na das nenn ich mal Haircrimes... 
Da komme ich völlig verstrahlt (da bis 5 Uhr morgens durchgetanzt) von meinem Junggesellinnenabschied, schnorchele träge durchs Netz und was finde ich? Jungs, die sich merkwürdige Frisuren auf den Kopf "basteln" und das Ganze wahrscheinlich auch noch schön finden. Naja, wer's mag... Ich hab jedenfalls herzlich gelacht! :)))

Einen schönen Sonntag Euch allen!

Bildquelle: Failblog



mariasimoneidejhs

Sunday, February 5, 2012

Neuer Haartrend: Ombré Hair


 Wenn es nach den Stars und den Boulevardmagazinen geht, tragen wir künftig oben dunkel und unten hell. Ombré Hair, bereits seit Sommer 2010 in aller Munde, ist ein natürlicher Look, bei dem die obere Hälfte der Haare in dunklem Ton belassen wird und die Spitzen um einige Nuancen heller gefärbt werden. Der neue Look hat den Weg aus  Kalifornien zu uns gefunden - wo lässige Surfermädchen dank Salzwasser und Sonne helle Haarspitzen stolz mit sich herumtragen und nicht ihre Haare blondieren müssen. Doch nicht jeder hat das Meer vor seiner Haustür. 
Ich finde ihn ganz schön, wenn er typgerecht vom Fachmann gemacht wurde. Zwar findet man im Netz unendlich viele Anleitungen zur Selbstverstümmelung, allerdings rate ich für ein tolles Ergebnis dringend, einen Friseur Eures Vertrauens aufzusuchen. Sonst wirkt die coole Strandmatte eher ungepflegt und sieht nach rausgewachsenem Ansatz und strohigen Spitzen aus.


mariasimoneidejhs

Monday, March 28, 2011

Im Auftrag der Schönheit

...habe ich letzte Woche in Düsseldorf auf der TOP HAIR für L'Oreal gearbeitet. Die TOP HAIR gilt als Leitmesse für das deutsche Friseurhandwerk und so tummelten sich an 3 Tagen fast 30.000 Fachbesucher an den Messeständen der großen und kleinen Friseur- und Kosmetikmarken und natürlich auch an den verschiedenen Bühnen, um neue Trends und neue Techniken in sich aufzusaugen.
Wenn man als Make up Artist für eine solche Veranstaltung gebucht ist, hat man leider nicht allzu viel vom Messegetümmel, den man steht ja fast den ganzen Tag hinter der Bühne und arbeitet im Akkord an der Verschönerung von den eh schon schönen Modelgesichtern. 

Einige kleine Eindrücke habe ich Euch trotzdem mitgebracht.

  



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Sunday, February 27, 2011

In der Tropen

Neulich war ich wiedermal in meiner thüringischen Heimat zugange. Ein Modeshooting für das TOP Magazin Thüringen stand auf dem Programm. Meine Freundin Claudia unterstützte diese Aktion für ihre Firma als Hairstylistin und bat mich um kreative Make up-Designs für die Models. Thema - Dschungelsafari, Location - ein Tropenhaus, Mode - höchst exclusiv (Lanvin, Dries van Noten, Chloé). Claudia und ich haben passend zur Kollektion farbenfrohe, wilde Looks für die Models. Einige Backstage-Eindrücke habe ich Euch natürlich auch mitgebracht.

Fotos: Marcel Krummrich
Hair: Claudia Rembte
Make up: ich
Models: Bea, Nadia, Jackie @Graffiti Models








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Thursday, February 3, 2011

Armin Morbach: Schwarzkopf Hair Tutorial, Part 4

Damit auch die Herren der Schöpfung nicht zu kurz kommen, gibt Armin Morbach hier Tipps für so eine richtig fette Elvis-Tolle. Let's Rock'n Roll!!!

Armin Morbach for Schwarzkopf: "The Look Of Music - How to Rock"



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Armin Morbach: Schwarzkopf Hair Tutorial, Part 3

Jawohl! Und weils so schön war, kommt hier noch die Variante für alle Mädels mit kurzem Haar.... das werd ich sofort ausprobieren.

Armin Morbach for Schwarzkopf: "The Look Of Music - How to Electro":



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Armin Morbach: Schwarzkopf Hair Tutorial, Part 2

Für alle, die nicht genug bekommen können, lege ich noch ein Hair Tutorial des Herrn Morbach für Schwarzkopf nach. "The Look Of Music: How to Pop", ein wundervoller Krepplook:



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Armin Morbach: Schwarzkopf Hair Tutorial, Part 1

Im vergangenen Jahr hatte ich die große Freude, Armin Morbach kennenzulernen. Für mich gehört er zur TOP-Riege der deutschen Make up & Hair Spezialisten und es ist immer sehr inspirierend, ihm beim Arbeiten über die Schulter zu schauen, ob er nun den Schminkpinsel schwenkt, das Haarspray oder ob er hinter der Kamera agiert. Hier und hier und hier könnt Ihr nochmal nachlesen, was ich im Studio der "Tush" in Hamburg erlebt habe.
Für Schwarzkopf hat der kreative Alleskönner neue Looks kreiert. Zum Thema "The Look Of Music" zeigt Euch Armin die Techniken der Profis ganz einfach zum Nachmachen. Part 1 ist "How to SoulJazz", eine Mega-Mörder-Welle für einen garantiert glamourösen Auftritt:



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Wednesday, January 26, 2011

Kurzes Haar ist sexy

Viele Promis haben das schon bewiesen und haben sich von ihrem Langhaar getrennt. Auch ich fühle mich mit dem neuen Kurzhaarschnitt pudelwohl und so gar nicht unweiblich, wie ich erst befürchtet hatte.
Prominentes Beispiel ist ja auch L'Oreal-Botschafterin Sylvie van der Vaart. Wie man kurzes Haar als Hochsteckfrisur tarnt, zeigte sie uns neulich zur Fashionweek in Berlin:



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Tuesday, September 14, 2010

Fundstück

Mein Süßer findet beim Stöbern ab und an für den Schminktantenblog im Netz richtig herrliche Sachen. Das hier zum Beispiel hat er auf amazon aufgetan, denn auch Monster müssen mal zum Friseur:

klick
Leider kann ich das Video hier nicht so einbinden, wie ich das gern hätte. Also klickt einfach auf das Foto oben und Ihr kommt direkt zur Amazon-Seite, wo Ihr es Euch anschauen könnt :-)



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Tuesday, April 20, 2010

Wimperngeklimper...für eine besondere Freundin :-)

"Ich reiß mir eine Wimper aus und stech Dich damit tot.", so titelte schon der Österreichische Autor Josef Winkler.
Mutter Natur gab unseren Augen die kleinen gebogenen Härchen zum Schutz vor Schmutz oder Insekten. In der Regel hat jeder Mensch am oberen Lidrand 150-250, am unteren 50-150 dieser Härchen. Sie werden zwischen 100-150 Tage alt, fallen dann aus und wachsen nach.
Aber auch unsere Wimpern tragen wir Frauen nicht nur zum Schutz, sondern seit Jahrtausenden auch als Schmuck und lassen die Wimpern klimpern, um dem anderen Geschlecht so oft wie nur möglich "schöne Augen" machen zukönnen.
Dunkle, lange und dichte Wimpern gelten als optimal, denn sie lassen unser Auge größer wirken und öffnen den Blick. Viele Frauen (zu denen auch ich mich zähle) verlassen niemals ohne Wimperntusche das Haus. Der Unterschied zwischen einem ungeschminkten und einem gut getuschten Auge ist frappierend. Während das ungeschminkte Auge morgens vor dem Spiegel klein wirkt und dem gesamten Gesicht einen kranken und müden Ausdruck verleiht, wirkt der Teint mit getuschten Wimpern gleich viel wacher, strahlender und frischer.
Eine ganze Industrie hat sich der Optimierung unserer Wimpern angenommen. Im Auftrag von wahrer Schönheit vergeht kein Monat, in dem nicht eine neue Mascara auf den Markt geworfen wird, die ultimatives Volumen, einen atemberaubenden Augenaufschlag, maximale Länge, perfekte Trennung oder den falsche-Wimpern-Effekt verspricht.
In den 60er Jahren wurden Kunstwimpern Kult. Seit den 1990er Jahren kennt man die Wimpernwelle, die für den richtigen Wimpernschwung sorgen soll. Heute designen die Couturiers sogar Fake Lashes aus Papier, die wie kleine Kunstwerke auf den eigenen Wimpern sitzen. Und nun melde auch ich mich noch zu Wort.
Allen Frauen mit langen, dunklen und dichten Wimpern sei gesagt: Herzlichen Glückwunsch! Pflegt und hegt sie, damit Ihr lange was davon habt. Das bedeutet auch immer: egal, wie lang der Abend war, das Abschminken sollte Pflichtprogramm werden. So vermeidet Ihr abgebrochene Wimpernhärchen, die unschöne Lücken hinterlassen.
Für alle Frauen, denen es wie mir geht. Normal lange bis lange aber leider helle Wimpern: tuschen, tuschen, tuschen. Das sagt ja auch Make up Artist Boris Entrup immer, aber irgendwie hat er den Spruch bei mir geklaut, denn den bete ich herunter, seit ich 15 bin ;-). Benutzt eine Wimperntusche, die viel Volumen gibt und nehmt Euch viel Zeit, um Euch schöne Wimpern zu machen. 2-4x auftragen. Achtet dabei immer darauf, dass das Bürstchen Eure Wimpern gut trennt, sonst seht Ihr aus, als hättet Ihr Euch Insektenbeine um die Augen getackert.
Die Damen mit den kurzen, aber dichten Wimpern können auch schon herrlich tricksen. 2-Phasen-Mascaras sorgen mit Phase 1 für Länge und mit Phase 2 für Farbe. Das muss man ein bisschen üben, aber mit Geduld und Spucke und dem richtigen Produkt bekommt auch Ihr einen tollen Augenaufschlag.
Leider haben wir ja da auch noch die Mädels, die weder lange noch dichte Wimpern haben, wie z.B. eine sehr liebe Freundin von mir. Lange gab es für Euch immer nur wieder den Weg zum Kauf einer neuen sensationellen Mascara, die wieder und wieder unglaubliche Wunder versprach oder die mühselige Prozedur des Wimpern-anklebens. Auch für Euch gibt es seit geraumer Zeit kleine Wunder. Denn mit Wimpern-Extentions kommt auch Ihr Eurem Ziel näher. Mittlerweile bieten deutschlandweit viele spezialisierte Salons dieses relativ neue Verfahren an, bei dem einzelne Wimpernhärchen mit einem Spezialkleber auf die eigenen Wimpern aufgebracht werden (z.B. "Lash'it" in Düsseldorf). Ihr bekommt einen ganz natürlich Look, da es keinen Kleberand oder verstärkten Wimpernkranz gibt. Die Synthetikwimpern halten - wenn alle Regeln befolgt werden - bis zu 8 Wochen. Vom Setzen an sollte - wenn möglich - auf Wimperntusche verzichtet werden! Benutzt Ihr Mascara wie bisher, müssen einzelne Wimpern nach ca. zwei Wochen nachgesetzt werden.
Ein Wimpernwunder verspricht die Marke M2Lashes. Das "Eyelash Activating Serum" soll Wimpern vermehren, die Wachstumsphase verlängern und den Ausfall verzögern. Den Spaß könnt Ihr im Internet bestellen bei m2beaute und seid dafür ungefähr 120 € los.

Eine noch viel neuere Methode ist die Wimperntransplantation. Wie "Vogue" aktuell berichtet, garantiert diese als Einzige ein lebenslanges Ergebnis, da die Haare mitsamt Follikeln eingesetzt werden. Dabei wird unter örtlicher Betäubung ein einige Zentimeter langer schmaler Haarstreifen aus dem Hinterkopfbereich herausgelöst und sofort in eine Nährlösung gelegt, damit er nicht austrocknet. Danach werden die einzelnen Haare so vorsichtig mit einem Skalpell auseinandergetrennt, dass die Wurzeln unverletzt bleiben.
Leider muss frau dafür recht tief in die Tasche greifen, denn im Gegensatz zur Extentions-Methode (Verlängerungen gibts schon ab 50 €) kostet diese Prozedur unglaubliche 3.500 €.

Ihr seht also, es muss niemand, der das nicht möchte, heutzutage mehr mit "nackten Augen" durch die Welt gehen.

Mein Geheimtipp am Schluss: nicht die teuerste Mascara ist auch immer die Beste. Ich liebe nämlich nach wie vor und seit Jahren meine L'Oreal "Voluminous x3,4 oder 5". Wer's exclusiver mag und sich nicht mit schnöden Drogeriemarktprodukten verschönern will, dem empfehle ich an dieser Stelle gern die "Lash Queen" von Helena Rubinstein, die "More than" von Estee Lauder oder (für alle, die mit Gummibürstchen umgehen können und wollen) die "Inimitable Intense" von Chanel.


mariasimoneidejhs

Saturday, January 16, 2010

Winterliche Haarpracht

Schnee und Eis hüllen neuerdings ganz Deutschland in ihre weiße Pracht. Allerhöchste Zeit, mal darüber nachzudenken, was im Winter eigentlich mit unseren Haaren passiert.
Warum fliegen die Haare im Winter so oft?
Das Haar ist durch Reibung aufgeladen. Diese entsteht durch mechanische Beanspruchung wie das An- und Ausziehen von Pullovern oder Mützen, Hüten, Tüchern und Schals. Das nennt man auch Reibungselektrizität. Durch die Reibung von Mützen auf dem Kopf lädt sich das Haar auf und entlädt sich, wenn wir die Mützen absetzen. Der Effekt: ein leises Knistern und Haare, die zu Berge stehen.
Was kann man gegen die elektrostatische Aufladung tun?
Mit entsprechenden Produkten, die das Haar beruhigen und bändigen, kann man dem "Fliegen der Haare" entgegen wirken. L'oreal empfielht z.B. das "gloss wachs" von tecni.art oder "liss control+" ein intensiv glättendes und beruhigendes Styling Serum. Mein persönlicher Faforit ist aus der Serie texture expert, "lumicontrol" ein Nutri Wachs mit Perlmutt-Glanz es gibt Kontrolle und Definition für wintergestresstes Haar.
Gibt es einen Geheimtipp gegen plattgedrückte Frisuren nach dem Mütze-tragen?

Man kann den Ansatz unterstützen, in dem man das Haar direkt dort mit einem Stilkamm antoupiert oder einfach ein bisschen Haarspray in die Haaransätze gibt. Das sorgt dafür, dass das Haar nicht sofort platt am Kopf anliegt, sondern elastisch zurückspringt, sobald man die Mütze absetzt.
Extratipp: Nach den langen Sommertagen könnte man auch über einen tollen neuen Haarschnitt nachdenken, denn ein regelmäßig geschnittenes und gesundes Haar verzeiht auch mal eine Tour mit Mütze!
Muss ich mein Haar im Winter anders pflegen als im Sommer und wenn ja, wie?

Auf jeden Fall kann man im Winter spezielle Produkte benutzen. Trockenes Haar ist im Winter oft noch trockener. Das kommt von den extremen Temperaturunterschieden zwischen drinnen und draußen. Gegen das spröde und glanzlose Aussehen dann einfach immermal eine Extraportion Pflege (Haarmaske) einplanen.
Schnell fettendes Haar reagiert im Winter gern mit einer erhöhten Talgdrüsenproduktion. Hier einfach ganz besonders auf ein mildes Shampoo achten, das Haar nur lauwarm waschen und mit der flachen Hand ohne Druck shamponieren, damit die Talgdrüsen nicht auch noch zur zusätzlichen Talgproduktion angeregt werden.

Können Haare durch Frost abbrechen?
Keine Sorge, nur wenn Sie mit nassen Haaren bei minus 20 Grad spazieren gehen. Spass beiseite. Da kann nichts passieren. Das Haar besteht aus Hornsubstanz ähnlich wie unsere Fingernägel. Also keine Angst vor einem langen ausgedehnten Winterspaziergang.
Schadet die Kälte meinen Haaren, wenn ich ohne Kopfbedeckung draußen bin? Und andersherum: schadet regelmäßiges Mützetragen meinen Haaren?

Die starke Kälte strapaziert das Haar genauso wie die starke Sonneneinstrahlung und das Salzwasser im Sommer. Eine Mütze zu tragen schützt also auf ganz natürliche Weise unseren gesamten Kopf und sorgt dafür, dass wir uns keinen Schnupfen holen.


mariasimoneidejhs

Thursday, October 29, 2009

HAARKUNST in ERFURT

Alle Thüringer und Landeshauptstädter dort AUFGEPASST!

Am Montag, den 2.11.09 öffnet ein ganz besonderer Haarpflegesalon seine Pforten:



Claudia Rembte und ihr Team haben ein -für Erfurt- gänzlich neues Konzept "gestrickt". Wohltuende Innenarchitektur, Wohlfühlcharakter, eine Männerlounge, exclusive Marken wie z.B. L'oreal oder die derzeitige Nr.1-Bio-Haarpflege aus den USA Biolage, erstklassig geschultes Personal, Spiel- und Wickelräume für junge Muttis sorgen ab Montag für ein ganz neues Feeling beim Friseurbesuch. Kommen, staunen, Termin vereinbaren!!!

Haarkunst Harmonie
Meienbergstr. 26
99084 Erfurt
Tel. 0361 - 566 76 48
(direkt an der Kaufmannskirche)


mariasimoneidejhs

Thursday, June 11, 2009

Ferientipps für Euer Haar

Für viele von uns heißt es in den nächsten Monaten: "Up up and away...". Die langersehnte Ferienzeit ist da, mit Urlaub am Meer oder in den Bergen. Aber was für uns als Erholung gedacht ist, kann für Haut und Haare schnell zu Stress werden. Denn währnd die meisten Menschen inzwischen auf einen guten Sonnenschutz für ihre Haut achten, ist das Haar den Sonnenstrahlen meist ohne Schutz ausgesetzt und trocknet nach zu viel Sonne schnell aus, wird splissig und stumpf.

Werden Haare nach dem Schwimmen in gechlortem Pool oder Meer kräftig mit dem Handtuch abgerubbelt und die nassen, salzwassergetränkten Haare in der Sonne getrocknet, hängen sie danach oft matt und glanzlos herab,weil die natürliche Schutzhülle (Schuppenschicht oder Cuticula) des Haares aufgerauht wird. Durch diese Einflüsse verliert das Haar die natürliche Spannkraft und fällt in sich zusammen, wird rissig und spröde. Während die Haut bei Sonnenbestrahlung Pigmente aufbaut, machen unsere Haare nämlich genau das Gegenteil: Sie verlieren Pigmente und bleichen aus.

Hier ein paar gute Ratschläge, wie Ihr auch nach dem Urlaub noch gepflegtes Haar auf dem Kopf habt:

Vor dem Sonnenbad ein wasserfestes Sonnenschutz-Spray oder -Gel mit UV-Filter ins Haar geben. Es überzieht die Haare mit einem hauchdünnen Schutzfilm und bewahrt es vor Austrocknung. Zudem reduziert die Sonne den im Haar vorhandenen Wasseranteil, was das Haar zusätzlich austrocknet.

Bei längeren Aufenthalten in der Sonne ist es sinnvoll, eine Kopfbedeckung zu tragen. Das sieht nicht nur gut aus, sondern schützt das Haar aktiv vor den Angriffen der UV-Strahlen. Am besten die heißen Stunden des Tages zwischen 11 und 16 Uhr vermeiden. Ganz besonders gilt das für Leute mit dünnem Haar oder Glatze, denn ein Sonnenbrand auf der empfindlichen Kopfhaut ist alles andere als schön...und ja, auch feines Haar ist kopfhauttechnisch stark sonnenbrandgefährdet.

Nach einem Tag am Strand abends immer die Haare auswaschen und vom Salzwasser oder Chlorwasser befreien. Am besten verwenden Sie dazu milde, feuchtigkeitsspendende Shampoos. Der Handel bietet hier eine Vielzahl an Schutz- bzw. Pflegeprodukten speziell für sonnengestresstes Haar an.

Vor dem Schwimmen in gechlortem Wasser sollten die Haare bereits mit normalem Leitungswasser befeuchtet werden. Damit verringert sich die Aufnahme von Chlor.

Beim Zopfbinden die Haare nicht immer an der gleichen Stelle zusammenbinden. Mal offen tragen, mal flechten, Abwechslung lautet die Devise. Auf keinen Fall die Haare mit Metallklammern zusammenhalten, die erhitzen sich in der Sonne und können so das Haar extrem schädigen.

Lasst das Haar nicht direkt in der Sonnetrocknen (UV-Strahlung).

Färbebehandlung direkt vor dem Urlaub oder auch direkt danach vermeiden. Die Haare sind ohnehin durch die Sonneeinstrahlung angegriffen. Einfach ein paar Tage bis zur Färbung warten, die Haare werden es Euch danken.

In diesem Sinne: schönen Urlaub!


mariasimoneidejhs

Tuesday, March 10, 2009

Haarige Werbung

Ich hab was zu erzählen:
Meine Freundin Claudia hat nämlich in meiner Heimatstadt Erfurt ein ganz alteingesessenes Friseurunternehmen mit 7 Geschäften gekauft, die Haarkunst GmbH. GmbH ist die Firma zwar erst seit 1990, allerdings existiert sie bereits seit 1958, wäre also im letzten Jahr 50 Jahre alt geworden. In der heutigen Zeit halte ich das für ne stramme Leistung.
Wie das so ist mit einer Firmenübernahme, deren vorheriger Besitzer in Rente geht: es gibt trotz eingehender Vorabprüfung viel zu tun und an vielen Ecken tun sich immer neue Baustellen auf, die es anzupacken gilt. Die teilweise mittlerweile unzeitgemäße Ausstattung der Läden über die antiquierte Arbeitseinstellung einzelner Mitarbeiter, ein veraltetes Firmenlogo, ein Kundenstamm, der jenseits der 50 liegt bedürfen ganz dringend einer Neustrukturierung und -orientierung. Das erfordert jede Menge Mut, kostet Zeit und Kraft, bietet aber auch jede Menge Potential.
Ich habe für Claudia und ihr junges-altes Unternehmen einen Blog eröffnet, den HAARKUNSTBLOG. In diesem Blog gibts ab sofort in regelmäßigen Abständen ganz viel rund um das Thema Haar. Neuigkeiten und Trends, Tipps zur Pflege, Produkttests und natürlich kann jeder miterleben, wie die verstaubte Haarkunst GmbH Schrittchen für Schrittchen zu neuem Leben erwacht. Unterstützt uns mit Euren Kommentaren, bleibt neugierig und schaut immer mal wieder vorbei!


mariasimoneidejhs