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Monday, September 24, 2012

Getestet - Lancôme Hypnose Star

Weil wir gerade bei Lancôme waren, habe ich heute einen ausführlicheren Beitrag zum Thema Mascara. Das hübsche Video für die Hypnose Star Macara habe ich Euch ja hier schon gezeigt. Lancôme war so freundlich, mir auch ein Exemplar zum Testen zu schicken. An dieser Stelle vielen Dank dafür!

So sieht also das heiß beworbene Teilchen in natura aus:


Das Bürstchen ist nicht rund, wie viele andere Mascaras, sondern hat eine breite Seite mit recht langen Borsten und eine flache Seite, wie die Bilder zeigen:


Nach dem äußeren Eidruck gin es ans Testen. Ich habe von natur aus nicht allzu dichte Wimpern. Sie sind zwar recht lang (jedenfalls bin ich mit der Länge zufrieden), aber sehr hell. Ich verlasse ohne Mascara niemals das Haus, weil mich sonst alle fragen würden, ob ich krank bin. Mascara ist für mich überhaupt DIE Wunderwaffe für einen offenen Blick.

Hier also meine ungetuschten Augen:





Damit wir hier auch Unterschiede sehen, habe ich mein linkes Auge mit der neuen Hypnose Star Mascara getuscht, das rechte Auge mit meiner liebsten Alltags Mascara Voluminous x5 von L'Oreal.

L'oreal
Lancôme


L'oreal
Lancôme
L'Oreal


Lancôme

Super, sieht aus, als ob ich schiele, hier oben. Na, Ihr wisst, wie's gemeint ist ;-).
Das Handling mit neuen Mascaras finde ich auch als Profi immer ein bisschen gewöhnungsbedürftig. So tat ich mich dann auch im Gebrauch der flachen und breiten Seite etwas schwer. Lancôme legt der Startusche nämlich  sogar eine Gebrauchsanweisung bei. Auf der Umverpackung findet man die folgende Anleitung: 
"...Die flache Seite verleiht ihren Wimpern intensives Volumen, die runde Seite kreiert spektakulären Schwung..."
Ich höre ja gelegentlich auf gute Tipps vom Hersteller. Allerdings funktioniert das System nicht so wirklich. Nach dem Auftrag mit der flachen Seite hatte ich das Gefühl, ich schmiere mir Schuhcreme auf die Wimpern... klecksklecksklecks... *frztlstrmpf*. Die runde Seite gleicht das Gekleckse schnell aus, was mich wieder friedlich stimmt. Trotzdem brauche ich eine Weile, bis ich die Wimpern einigermaßen getrennt habe. Das Ergebnis im Spiegel befriedigt mich erst nach dem 3. Nachtuschen. 

Und so sieht das Ergebnis dann komplett aus (okay, für alle ganz Genauen: die Lippenfarbe fehlt noch):


Alles in allem kann man nicht meckern, wie man auch auf dem Foto bemerken wird. Die Hypnose Star Mascara gibt viel schönes tiefes schwarz auf die Wimpern. Sie verlängert die Wimpern und gibt tatsächlich einen tollen Schwung.
Für meine Ansprüche trennt sie aber meine Wimpern nicht exakt genug. Mit einem Preis von 29,50 € gesellt sich die Mascara zu ihren Kolleginnen von Chanel, Dior & Co. 
Wahrscheinlich bin ich einfach in der Wahl meiner persönlichen Make up Produkte nicht mehr ganz so flexibel. Ich benutze die Tusche gern, würde sie aber nicht nachkaufen. Da erreiche ich mit der Voluminous x5 von L'Oreal für weniger Geld ein zufrieden stellenderes Ergebnis. 

Das Produkt wurde mir kostenfrei und bedingsungslos zur Verfügung gestellt!




mariasimoneidejhs

Tuesday, July 3, 2012

Betty Boop für Star Eyes by Lancôme

Ganz frisch eingetrudelt. Ein ganz zauberhaftes Video von Lancôme als Weltpremiere für die Star Eyes Mascara.
Das Werbeversprechen der Marke:

"Intensives Volumen, geschwungene Wimpern: der Star Look von Lancôme. Die doppelseitige Bürste verleiht Volumen und gibt Schwung und Trennung. Ein Schwarzer-Diamant Effekt umhüllt die Wimpern für einen außergewöhnlichen Augenlook von dem man nicht genug bekommen kann."

Na denn: Boo-boo-ba-doop! :-)




mariasimoneidejhs

Tuesday, April 20, 2010

Wimperngeklimper...für eine besondere Freundin :-)

"Ich reiß mir eine Wimper aus und stech Dich damit tot.", so titelte schon der Österreichische Autor Josef Winkler.
Mutter Natur gab unseren Augen die kleinen gebogenen Härchen zum Schutz vor Schmutz oder Insekten. In der Regel hat jeder Mensch am oberen Lidrand 150-250, am unteren 50-150 dieser Härchen. Sie werden zwischen 100-150 Tage alt, fallen dann aus und wachsen nach.
Aber auch unsere Wimpern tragen wir Frauen nicht nur zum Schutz, sondern seit Jahrtausenden auch als Schmuck und lassen die Wimpern klimpern, um dem anderen Geschlecht so oft wie nur möglich "schöne Augen" machen zukönnen.
Dunkle, lange und dichte Wimpern gelten als optimal, denn sie lassen unser Auge größer wirken und öffnen den Blick. Viele Frauen (zu denen auch ich mich zähle) verlassen niemals ohne Wimperntusche das Haus. Der Unterschied zwischen einem ungeschminkten und einem gut getuschten Auge ist frappierend. Während das ungeschminkte Auge morgens vor dem Spiegel klein wirkt und dem gesamten Gesicht einen kranken und müden Ausdruck verleiht, wirkt der Teint mit getuschten Wimpern gleich viel wacher, strahlender und frischer.
Eine ganze Industrie hat sich der Optimierung unserer Wimpern angenommen. Im Auftrag von wahrer Schönheit vergeht kein Monat, in dem nicht eine neue Mascara auf den Markt geworfen wird, die ultimatives Volumen, einen atemberaubenden Augenaufschlag, maximale Länge, perfekte Trennung oder den falsche-Wimpern-Effekt verspricht.
In den 60er Jahren wurden Kunstwimpern Kult. Seit den 1990er Jahren kennt man die Wimpernwelle, die für den richtigen Wimpernschwung sorgen soll. Heute designen die Couturiers sogar Fake Lashes aus Papier, die wie kleine Kunstwerke auf den eigenen Wimpern sitzen. Und nun melde auch ich mich noch zu Wort.
Allen Frauen mit langen, dunklen und dichten Wimpern sei gesagt: Herzlichen Glückwunsch! Pflegt und hegt sie, damit Ihr lange was davon habt. Das bedeutet auch immer: egal, wie lang der Abend war, das Abschminken sollte Pflichtprogramm werden. So vermeidet Ihr abgebrochene Wimpernhärchen, die unschöne Lücken hinterlassen.
Für alle Frauen, denen es wie mir geht. Normal lange bis lange aber leider helle Wimpern: tuschen, tuschen, tuschen. Das sagt ja auch Make up Artist Boris Entrup immer, aber irgendwie hat er den Spruch bei mir geklaut, denn den bete ich herunter, seit ich 15 bin ;-). Benutzt eine Wimperntusche, die viel Volumen gibt und nehmt Euch viel Zeit, um Euch schöne Wimpern zu machen. 2-4x auftragen. Achtet dabei immer darauf, dass das Bürstchen Eure Wimpern gut trennt, sonst seht Ihr aus, als hättet Ihr Euch Insektenbeine um die Augen getackert.
Die Damen mit den kurzen, aber dichten Wimpern können auch schon herrlich tricksen. 2-Phasen-Mascaras sorgen mit Phase 1 für Länge und mit Phase 2 für Farbe. Das muss man ein bisschen üben, aber mit Geduld und Spucke und dem richtigen Produkt bekommt auch Ihr einen tollen Augenaufschlag.
Leider haben wir ja da auch noch die Mädels, die weder lange noch dichte Wimpern haben, wie z.B. eine sehr liebe Freundin von mir. Lange gab es für Euch immer nur wieder den Weg zum Kauf einer neuen sensationellen Mascara, die wieder und wieder unglaubliche Wunder versprach oder die mühselige Prozedur des Wimpern-anklebens. Auch für Euch gibt es seit geraumer Zeit kleine Wunder. Denn mit Wimpern-Extentions kommt auch Ihr Eurem Ziel näher. Mittlerweile bieten deutschlandweit viele spezialisierte Salons dieses relativ neue Verfahren an, bei dem einzelne Wimpernhärchen mit einem Spezialkleber auf die eigenen Wimpern aufgebracht werden (z.B. "Lash'it" in Düsseldorf). Ihr bekommt einen ganz natürlich Look, da es keinen Kleberand oder verstärkten Wimpernkranz gibt. Die Synthetikwimpern halten - wenn alle Regeln befolgt werden - bis zu 8 Wochen. Vom Setzen an sollte - wenn möglich - auf Wimperntusche verzichtet werden! Benutzt Ihr Mascara wie bisher, müssen einzelne Wimpern nach ca. zwei Wochen nachgesetzt werden.
Ein Wimpernwunder verspricht die Marke M2Lashes. Das "Eyelash Activating Serum" soll Wimpern vermehren, die Wachstumsphase verlängern und den Ausfall verzögern. Den Spaß könnt Ihr im Internet bestellen bei m2beaute und seid dafür ungefähr 120 € los.

Eine noch viel neuere Methode ist die Wimperntransplantation. Wie "Vogue" aktuell berichtet, garantiert diese als Einzige ein lebenslanges Ergebnis, da die Haare mitsamt Follikeln eingesetzt werden. Dabei wird unter örtlicher Betäubung ein einige Zentimeter langer schmaler Haarstreifen aus dem Hinterkopfbereich herausgelöst und sofort in eine Nährlösung gelegt, damit er nicht austrocknet. Danach werden die einzelnen Haare so vorsichtig mit einem Skalpell auseinandergetrennt, dass die Wurzeln unverletzt bleiben.
Leider muss frau dafür recht tief in die Tasche greifen, denn im Gegensatz zur Extentions-Methode (Verlängerungen gibts schon ab 50 €) kostet diese Prozedur unglaubliche 3.500 €.

Ihr seht also, es muss niemand, der das nicht möchte, heutzutage mehr mit "nackten Augen" durch die Welt gehen.

Mein Geheimtipp am Schluss: nicht die teuerste Mascara ist auch immer die Beste. Ich liebe nämlich nach wie vor und seit Jahren meine L'Oreal "Voluminous x3,4 oder 5". Wer's exclusiver mag und sich nicht mit schnöden Drogeriemarktprodukten verschönern will, dem empfehle ich an dieser Stelle gern die "Lash Queen" von Helena Rubinstein, die "More than" von Estee Lauder oder (für alle, die mit Gummibürstchen umgehen können und wollen) die "Inimitable Intense" von Chanel.


mariasimoneidejhs