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Sunday, May 26, 2013

Ausprobiert: Aussie Haarpflege


Normalerweise vertraue ich für meine 3,5 Fusselhaare immer auf die friseurexclusiven Produkte, die mir meine Freundin Claudi nach jedem Friseurbesuch empfiehlt. 

Ich hatte bis zum Heiratsantrag 2011 ja noch ganz kurzes Haar. Das wurde alle 2 Tage gewaschen, trocken gepustet, fertig. Dann hieß es wachsen lassen für die aufwändigste Brautfrisur der Welt. Leider wurde das Haar zwar länger, aber nicht dicker und mit jedem Zentimenter hatte ich das Gefühl, auch pflegebedürftiger. Als meine Profireserven aufgebraucht waren und die Fusseln auf meinem Kopf nach Pflege schrien, hatte ich in diversen Beautyblogs bereits genug über diese Aussie-Produkte gelesen, dass ich mich zu dm wagte, um auch endlich Teil des Hypes zu werden.
Gekauft habe ich 2 Produkte: das Luscious Long Shampoo und den Aussome Volume Conditioner. Mit der viel gelobten Miracle Kur war ich vorsichtig, denn mein Haaransatz fettet extrem schnell nach und manchmal ist meinem Haar gerade dort das Plus an Pflege einfach zu viel. 



Die Produkte:
Das Luscious Long Shampoo ist eine Haarwäsche für Haar, das sich nach Pflege sehnt. Mit der australischen "Blue Mountain"-Pflegemischung soll es lange Haare in eine geschmeidige Mähne verwandeln. 
Der Aussome Volume Conditioner soll dem Haar vom Ansatz bis in die Spitzen mittels australischen Hopfen-Extrakt Fülle und Lebendigkeit verleihen.

Mein Eindruck:
Was auffällt, ist der übertrieben künstliche Duft in beiden Produkten. Beide riechen extrem nach Bubblegum. 
Das Shampoo schäumt ordentlich im Haar, auch eine geringe Menge genügt. Das finde ich gut, denn das deutet auf Ergiebigkeit hin. Nach 2 Wäschen fühlt sich das Haar sauber an und nicht ganz so struppig, wie nach anderen Shampoos. Eine Pflege ist also notwendig. 
Der Conditioner verstärkt den Duft des Shampoos. Glücklicherweise ist der Duft ähnlich, so dass ich nicht rieche wie möglicherweise gerade aus einem ostkaukasischen Freudenhaus entlaufen. Ausgespült ist mein Haar weich, lässt sich gut kämmen und frisieren. Es verbleibt kein schmieriger Film auf der Schuppenschicht, wie das Volumenprodukte sonst gern mal machen. Mein Haar schwingt den ganzen Tag fröhlich hin und her, ohne das Volumen zu verlieren. Nach einer Nacht mit Schlafbrille sieht das Ganze dann natürlich wesentlich platter aus, war mir aber von  vornherein klar.



Fazit:
Dieser Geruch bleibt für meinen Geschmack auch eine Spur zu lange im Haar. Nicht unbedingt ein Pluspunkt.
Beide Produkte sind einfach in der Benutzung. Sie versprechen das, was sie halten. Nicht mehr, nicht weniger. 
Den Hype auf die Sachen kann ich also nicht so ganz nachvollziehen. Es handelt sich um ein ganz normales Shampoo und einen herkömmlichen Conditioner, wie es viele andere auch gibt. Beide Produkte liegen im mittleren Drogeriemakrt-Preissegment, für meine Begriffe durchaus sehr erschwinglich (ich werde bei Cent-Produkten zwar stutzig, kenne aber ausreichend Produkte, die zu einem so niedrigen Preis super funktionieren).

Das Shampoo hat eine relativ lange Liste an Inhaltsstoffen, von denen einige als weniger bzw. nicht empfehlenswert gelten, weil sie in erster Linie unserer Umwelt nicht gut tun. Es sind Parabene enthalten, also Achtung Allergiker! Zum Codecheck für das Shampoo (Conditioner leider nicht in der Datenbank).




mariasimoneidejhs

Thursday, April 4, 2013

Sicheres Haargummi

Neulich beim Stöbern durchs Netz entdeckt: Haargummis von Papanga.
Die Bloggerwelt schwärmt von den bunten kleinen Helfern, die die Haare nicht nur zusammen halten, sondern sie schonen, nicht ziepen beim Entfernen, keine Knicke in die Haare machen, usw.


"Durch ihre spiralige Form greifen sie ins Haar und drücken nicht wie ihre Kollegen ständig auf die Haarregion, an der das Zopfgummi sitzt. Das garantiert bequemen, aber festen Halt im Haar. Kein Kopfweh mehr, kein Haare ausreißen."


Bei so viel Lob habe ich mich gleich mal auf der Website umgesehen und in der Werbeabteilung nachgefragt.
Papanga - Haargummis gibt es in groß und klein. Beide Größen sind mit leichter Spannung auf eine runde Spule aufgezogen, die einen Durchmesser von 35mm bei "small" und 50mm bei "big" hat. Allerdings haben die Größenangaben keine richtige Aussagekraft, da beide Bänder unterschiedliche Querschnittsformen haben und auch nicht mit anderen Zopfgummis zu vergleichen sind. 

Die Variante "big" ist flexibler und „greift“ besser in die Haare. Diese Größe wird für normales und dickes Haar empfohlen. Es sollen sich damit auch sehr schöne, einfache Dutts machen lassen. Außerdem können die großen Bänder auch als Armband getragen werden. Die kleine Variante wird vom Hersteller empfohlen, wenn es darum geht eher wenige Haare zum Zopf zu binden oder Zöpfe am Ende zu „verschließen.“ 

Die genaue Bezeichnung des Materials war nicht in Erfahrung zu bringen. Es handelt sich allerdings um einen hochwertigen Kunststoff, der in die Gruppe der Kunstharze gehört und ohne Weichmacher auskommt.

Die Anzahl der Farben ändert sich immer wieder. Im Moment bietet Papanga 18 Farben in der Variante big und 16 Farben in der Variante small an. Im Mai werden weitere Farben hinzu kommen.

Papanga-Haargummis kosten 2,40€ bzw. 1,60€ zzgl. Versand. Ab einem Bestellwert von 12 Euro werden die Versandkosten erlassen.


Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Papanga-Haargummis?

 





mariasimoneidejhs

Tuesday, November 6, 2012

Logona Naturhaarfarbe - ein Experiment

Nachdem beim Haarewaschen schon extrem viele Haare
durch den Ausguss wandern, landen nach dem Kämmen
nochmal ebenso viele im Waschbecken :-(
Aus unerfindlichen Gründen habe ich immer dann Haarausfall, wenn die Haare länger sind. Trotz Spülungen, Haarkuren, gesunder Ernährung und Nahrungsergänzungen für eine angeblich gesunde Haarwurzel finden es meine Haare auf meinem Kopf wohl recht ungemütlich und hauen nach kurzer Verweildauer ab durch den Ausguss :-(
Das hat mittlerweile ein wirklich unschönes Ausmaß angenommen, so dass ich mittlerweile auf alles verzichte, was ungesund fürs Haar ist: u.a. auch das Haare färben mehr.
In meinem Job ist das natürlich eher kontraproduktiv, wie Ihr Euch vorstellen könnt. Die Haare hängen schlapp in der Gegend herum, ganz zu schweigen von der Haarfarbe, die gerade gar keine mehr ist.


Trotz aller guter Vorsätze musste ich etwas dagegen tun. Denn das leise Geglitzer an den Ansätzen, das mich schwer an mein Alter erinnert, treibt das divenhafte Schminktantenego innerlich zu hysterischen Anfällen. So ging das gerade wirklich nicht mehr. Im Biomarkt schlich ich also neugierig durch das Kosmetikregal und drehte und wendete allerlei natürliches Haarfärbezeugs... Vor vielen gefühlten 100 Jahren habe ich mehrfach erfolgreich Hennaexperimente unternommen, aber da hatte ich auch noch keine grauen Haare und mochte gern als Rotschopf durch die Welt geistern. Mittlerweile trage ich lieber ein sattes dunkles braun. Deshalb durfte nach einiger Überlegung die Pflanzenhaarfarbe von Logona ins Körbchen. Mit 8,95 € ist das Produkt ähnlich teuer, wie gute Drogerieprodukte. Allerdings immernoch billiger, als der Gang zum Friseur, der zum Abdecken der grauen Dinger auf dem Haupt ja dann doch immer mehr oder weniger Chemie zusammen rührt.

Dann also das Farbexperiment. Man braucht reichlich Zeit, denn das Auftragen und Einwirken braucht davon reichlich. Aber von vorn:


Die Vorbereitung:
Haare waschen. Haarkur und Conditioner sollten dabei nicht mehr verwendet werden. Denn sie glätten die äußere Haarschicht (Schuppenschicht) und wir wollen doch auf sanfte Art Pigmente ins Haar einlagern.
Um Verfärbungen auf der Haut zu vermeiden, kann man den Haaransatz mit Fettcreme einschmieren und einen Wattestreifen um den Kopf legen - ist mir aber zu aufwändig.


 

Das Pflanzenpulver ist grünlich, erinnert mich dann aber doch an meine Henna-Zeiten. Ich hoffe, die Farbangabe auf der Packung hält, was sie verspricht...nämlich einfach nur BRAUN.
Die Pflanzenhaarfarbe wird mit 300 ml kochendem Wasser angerührt. Um ein satteres Ergebnis zu erreichen, soll man anstelle von kochendem Wasser einfach kochenden schwarzen Tee nehmen.
Man rührt also vorsichtig Pulver und Tee zusammen. Ganz schön tricky, denn das Pulver verbindet sich erst seeeeehr langsam mit der Flüsigkeit, so dass ich echt ne ganze Weile rühren musste.
Der fertige Brei riecht leicht süßlich, irgendwie pflanzlich und Hirn suggeriert: auch biologisch. Aussehen tut er wie dunkle Schokolade (wenn man das positiv besetzen will).


  



Das Auftragen:
Der Farbbrei soll warm aufgetragen werden. Und da Produkt nur da wirken kann, wo auch Produkt ist, trage ich großzügig Pampe auf Ansätze und Längen auf. Solltet Ihr auch machen, wenn Ihr Pflanzenhaarfarbe ausprobiert, denn erst Ansätze und später Längen und Spitzen, womöglich noch durchkämmen, um alles zu verteilen könnt Ihr knicken. Das Haar saugt quasi die Farbe auf, bzw. ist der Farbbrei von der Konsistenz etwas schlammig und nicht cremig, wie chemische Haarfarben.
Die Reste aus meinem Farbtöpfchen habe ich kopfüber in der Badewanne auf dem Kopf verteilt, bemüht, auch alle Haare zu erwischen.




Die Einwirkzeit:
Nehmt Euch nichts vor, wenn Ihr Haare mit Pflanzenhaarfarbe färben wollt. Die empfohlene Einwirkzeit liegt bei 1-2 Stunden. Klar - muss ja ohne Chemie gehen, die die unterschiedlichen Haarbarrieren durchbricht. Der Packung liegt ne wunderhübsche Duschhaube bei. Die muss man sich aufs Köpfchen setzen, Handtuch drum und dann warten... oder die Steuererklärung vorbereiten, wie in meinem Fall. Da ist man beschäftigt.

 

Das Ausspülen:
Auch das dauert... man braucht extrem viel warmes Wasser, um den Farbschlamm vom Kopf zu spülen. Es empfiehlt sich, die Masse mit etwas Wasser aufzuemulgieren -also wie Shampoo auf dem Kopf verteilen- das löst die Partikel schneller vom Haarschaft. Erst wenn keine kleinen Schlammpartikel mehr in der Badewanne landen, könnt Ihr einigermaßen sicher sein, alles ausgespült zu haben. Logona empfiehlt zur Fixierung der Farbe und zur Pflege von Haar und Kopfhaut eine hauseigene, speziell auf Pflanzenhaarfarbe abgestimmte Haarkur als Anschlussbehandlung. Die hatte ich nicht - ich habe eine Volumenhaarkur von Biolage gemacht und die war auch nötig, denn das Haar fasste sich nach der Färbung an, wie Sauerkraut :-(.

Das Ergebnis:
Seeeehr kritischer Blick in den Spiegel. Schafft eine Pflanzenhaarfarbe eine Grauabdeckung? Ganz ohne Chemie?
Naja.
Irgendwie hatte ich es ja erwartet. Lernt man ja bereits in der Friseurlehre, dass ohne chemische Verbindungen keine Pigmente dauerhaft im Haar eingelagert werden. Haar, das nicht weiß ist, hat jetzt einen tollen einheitlichen Braunton - wie gewünscht. Wenigstens wirkt der Kopf oberflächlich wieder gepflegt.

 

2 Wochen später:
Ich sehe aus, wie vor Beginn meines Experimentes. Die grauen Haare glitzern freundlich in den Spiegel, als würden sie mich auslachen wollen. Die Farbe hat sich heimlich still und leise durch den Abfluss verflüchtigt und ich bin maximal enttäuscht. Man sieht wieder Ansätze...gruselig!

 
Seht Ihr's? Eindeutig graue Haare und ungefärbte Ansätze...wie vorher. :-( 

Fazit:
Für 3-4 Stunden Zeitaufwand, um haartechnisch zu einer gepflegten Erscheinung zu gelangen, ist das Ergebnis für mich ernüchternd. Die Farbe hält nicht besonders lang in den Längen (ich wasche alle 2 Tage). Ich kann keine Kaufempfehlung geben. 
Was mir positiv auffiel ist die Tatsache, dass der Haarausfall direkt nach der Pflanzenfarbe deutlich nachließ. Heißt also: die Logona Haarkur wird definitiv angeschafft und regelmäßig gemacht, denn die soll die Kopfhaut nähren und u.a. auch gegen Haarausfall helfen. 
Ansonsten steht im Badezimmer bereits eine Haarfarbe (ich schaffs gerade gar nicht zum Friseur) und morgen früh haben die grauen Haare endlich lange genug gelacht.



mariasimoneidejhs

Tuesday, September 14, 2010

Fundstück

Mein Süßer findet beim Stöbern ab und an für den Schminktantenblog im Netz richtig herrliche Sachen. Das hier zum Beispiel hat er auf amazon aufgetan, denn auch Monster müssen mal zum Friseur:

klick
Leider kann ich das Video hier nicht so einbinden, wie ich das gern hätte. Also klickt einfach auf das Foto oben und Ihr kommt direkt zur Amazon-Seite, wo Ihr es Euch anschauen könnt :-)



mariasimoneidejhs

Saturday, January 16, 2010

Winterliche Haarpracht

Schnee und Eis hüllen neuerdings ganz Deutschland in ihre weiße Pracht. Allerhöchste Zeit, mal darüber nachzudenken, was im Winter eigentlich mit unseren Haaren passiert.
Warum fliegen die Haare im Winter so oft?
Das Haar ist durch Reibung aufgeladen. Diese entsteht durch mechanische Beanspruchung wie das An- und Ausziehen von Pullovern oder Mützen, Hüten, Tüchern und Schals. Das nennt man auch Reibungselektrizität. Durch die Reibung von Mützen auf dem Kopf lädt sich das Haar auf und entlädt sich, wenn wir die Mützen absetzen. Der Effekt: ein leises Knistern und Haare, die zu Berge stehen.
Was kann man gegen die elektrostatische Aufladung tun?
Mit entsprechenden Produkten, die das Haar beruhigen und bändigen, kann man dem "Fliegen der Haare" entgegen wirken. L'oreal empfielht z.B. das "gloss wachs" von tecni.art oder "liss control+" ein intensiv glättendes und beruhigendes Styling Serum. Mein persönlicher Faforit ist aus der Serie texture expert, "lumicontrol" ein Nutri Wachs mit Perlmutt-Glanz es gibt Kontrolle und Definition für wintergestresstes Haar.
Gibt es einen Geheimtipp gegen plattgedrückte Frisuren nach dem Mütze-tragen?

Man kann den Ansatz unterstützen, in dem man das Haar direkt dort mit einem Stilkamm antoupiert oder einfach ein bisschen Haarspray in die Haaransätze gibt. Das sorgt dafür, dass das Haar nicht sofort platt am Kopf anliegt, sondern elastisch zurückspringt, sobald man die Mütze absetzt.
Extratipp: Nach den langen Sommertagen könnte man auch über einen tollen neuen Haarschnitt nachdenken, denn ein regelmäßig geschnittenes und gesundes Haar verzeiht auch mal eine Tour mit Mütze!
Muss ich mein Haar im Winter anders pflegen als im Sommer und wenn ja, wie?

Auf jeden Fall kann man im Winter spezielle Produkte benutzen. Trockenes Haar ist im Winter oft noch trockener. Das kommt von den extremen Temperaturunterschieden zwischen drinnen und draußen. Gegen das spröde und glanzlose Aussehen dann einfach immermal eine Extraportion Pflege (Haarmaske) einplanen.
Schnell fettendes Haar reagiert im Winter gern mit einer erhöhten Talgdrüsenproduktion. Hier einfach ganz besonders auf ein mildes Shampoo achten, das Haar nur lauwarm waschen und mit der flachen Hand ohne Druck shamponieren, damit die Talgdrüsen nicht auch noch zur zusätzlichen Talgproduktion angeregt werden.

Können Haare durch Frost abbrechen?
Keine Sorge, nur wenn Sie mit nassen Haaren bei minus 20 Grad spazieren gehen. Spass beiseite. Da kann nichts passieren. Das Haar besteht aus Hornsubstanz ähnlich wie unsere Fingernägel. Also keine Angst vor einem langen ausgedehnten Winterspaziergang.
Schadet die Kälte meinen Haaren, wenn ich ohne Kopfbedeckung draußen bin? Und andersherum: schadet regelmäßiges Mützetragen meinen Haaren?

Die starke Kälte strapaziert das Haar genauso wie die starke Sonneneinstrahlung und das Salzwasser im Sommer. Eine Mütze zu tragen schützt also auf ganz natürliche Weise unseren gesamten Kopf und sorgt dafür, dass wir uns keinen Schnupfen holen.


mariasimoneidejhs

Thursday, October 29, 2009

HAARKUNST in ERFURT

Alle Thüringer und Landeshauptstädter dort AUFGEPASST!

Am Montag, den 2.11.09 öffnet ein ganz besonderer Haarpflegesalon seine Pforten:



Claudia Rembte und ihr Team haben ein -für Erfurt- gänzlich neues Konzept "gestrickt". Wohltuende Innenarchitektur, Wohlfühlcharakter, eine Männerlounge, exclusive Marken wie z.B. L'oreal oder die derzeitige Nr.1-Bio-Haarpflege aus den USA Biolage, erstklassig geschultes Personal, Spiel- und Wickelräume für junge Muttis sorgen ab Montag für ein ganz neues Feeling beim Friseurbesuch. Kommen, staunen, Termin vereinbaren!!!

Haarkunst Harmonie
Meienbergstr. 26
99084 Erfurt
Tel. 0361 - 566 76 48
(direkt an der Kaufmannskirche)


mariasimoneidejhs

Thursday, June 11, 2009

Ferientipps für Euer Haar

Für viele von uns heißt es in den nächsten Monaten: "Up up and away...". Die langersehnte Ferienzeit ist da, mit Urlaub am Meer oder in den Bergen. Aber was für uns als Erholung gedacht ist, kann für Haut und Haare schnell zu Stress werden. Denn währnd die meisten Menschen inzwischen auf einen guten Sonnenschutz für ihre Haut achten, ist das Haar den Sonnenstrahlen meist ohne Schutz ausgesetzt und trocknet nach zu viel Sonne schnell aus, wird splissig und stumpf.

Werden Haare nach dem Schwimmen in gechlortem Pool oder Meer kräftig mit dem Handtuch abgerubbelt und die nassen, salzwassergetränkten Haare in der Sonne getrocknet, hängen sie danach oft matt und glanzlos herab,weil die natürliche Schutzhülle (Schuppenschicht oder Cuticula) des Haares aufgerauht wird. Durch diese Einflüsse verliert das Haar die natürliche Spannkraft und fällt in sich zusammen, wird rissig und spröde. Während die Haut bei Sonnenbestrahlung Pigmente aufbaut, machen unsere Haare nämlich genau das Gegenteil: Sie verlieren Pigmente und bleichen aus.

Hier ein paar gute Ratschläge, wie Ihr auch nach dem Urlaub noch gepflegtes Haar auf dem Kopf habt:

Vor dem Sonnenbad ein wasserfestes Sonnenschutz-Spray oder -Gel mit UV-Filter ins Haar geben. Es überzieht die Haare mit einem hauchdünnen Schutzfilm und bewahrt es vor Austrocknung. Zudem reduziert die Sonne den im Haar vorhandenen Wasseranteil, was das Haar zusätzlich austrocknet.

Bei längeren Aufenthalten in der Sonne ist es sinnvoll, eine Kopfbedeckung zu tragen. Das sieht nicht nur gut aus, sondern schützt das Haar aktiv vor den Angriffen der UV-Strahlen. Am besten die heißen Stunden des Tages zwischen 11 und 16 Uhr vermeiden. Ganz besonders gilt das für Leute mit dünnem Haar oder Glatze, denn ein Sonnenbrand auf der empfindlichen Kopfhaut ist alles andere als schön...und ja, auch feines Haar ist kopfhauttechnisch stark sonnenbrandgefährdet.

Nach einem Tag am Strand abends immer die Haare auswaschen und vom Salzwasser oder Chlorwasser befreien. Am besten verwenden Sie dazu milde, feuchtigkeitsspendende Shampoos. Der Handel bietet hier eine Vielzahl an Schutz- bzw. Pflegeprodukten speziell für sonnengestresstes Haar an.

Vor dem Schwimmen in gechlortem Wasser sollten die Haare bereits mit normalem Leitungswasser befeuchtet werden. Damit verringert sich die Aufnahme von Chlor.

Beim Zopfbinden die Haare nicht immer an der gleichen Stelle zusammenbinden. Mal offen tragen, mal flechten, Abwechslung lautet die Devise. Auf keinen Fall die Haare mit Metallklammern zusammenhalten, die erhitzen sich in der Sonne und können so das Haar extrem schädigen.

Lasst das Haar nicht direkt in der Sonnetrocknen (UV-Strahlung).

Färbebehandlung direkt vor dem Urlaub oder auch direkt danach vermeiden. Die Haare sind ohnehin durch die Sonneeinstrahlung angegriffen. Einfach ein paar Tage bis zur Färbung warten, die Haare werden es Euch danken.

In diesem Sinne: schönen Urlaub!


mariasimoneidejhs

Friday, June 8, 2007

Im Auftrag der Schönheit - Produkte im Schminktantentest

Der Sommer ist da!
Röcke und Hosen werden kürzer, wir haben unser Bestes für die Bikinifigur 2007 getan und nun plagt uns das nächste Problem: irgendwie wachsen plötzlich die Härchen an den Beinen viel schneller - liegt das am Treibhausklima? Tja, und die Frisur macht bei 30°C im Schatten auch ziemlich schnell den Abgang...aber ständig nur Mütze tragen??? Die Kosmetikindustrie schafft da natürlich sofort Abhilfe und schmeißt tausenderlei Kleinigkeiten auf den Markt. Frau könnte glatt meinen, daß ihre Gedanken und Wünsche erhört wurden. Ich habe mich also todesmutig in den heimischen Drogeriemarkt gewagt und für mich und Euch 2 Produkte gekauft und selbstverständlich getestet. Beide Sachen sind für Haare, wobei Wella für mehr Volumen auf dem Kopf sorgen soll und Veet eher die Bekämpfung unschöner Körperbehaarung im Sinn hat.

Test 1: VEET Kaltwachsstreifen zur Enthaarung von Beinen, Achseln und Bikinizone
Schon die Packung verspricht mir lang anhaltende glatte Haut in nur wenigen Minuten...und das im Supersparpack mit 40 gebrauchsfertigen Streifen und 4 Pflegetüchern (man weiß ja nie) für die normale Haut (hab ich an den Beinen normale Haut?...mh...ich denke schon.) Ach ja, für besonders kurze Haare sollen die Dinger auch geeignet sein. Also denn...
Ab in die Wanne, ordentlich wässern und während die Maske in meinem Gesicht antrocknet, lese ich aufmerksam die Gebrauchsanweisung. Easy! Ich freue mich auf aalglatte, samtweiche Haut ohne nerviges Nachrasieren...den ganzen Sommer lang.
Meine Haut ist nun sauber, trocken und fettfrei. So solls sein... wie es auf der Packung steht, erwärme ich den ersten Streifen zwischen meinen Handflächen... auseinanderziehen... auf die Haut legen...10 Sekunden in Wuchsrichtung glatt streichen.21, 22, 23, 24... Haut straffen und den Streifen mit nur einer schnellen Bewegung gegen die Haarwuchsrichtung flach an der Haut entlang abziehen... RATSCH! ..?$§%*?"%?.... AUA!!!!!!
Der Schmerz ist zwar nur kurz, aber dafür umso heftiger. Kurz vor der Ohnmacht betrachte ich mein Werk... Was ist das??? Ein paar Haare habe ich tatsachlich ausgerissen...alle anderen scheinen mich von meinen Beinen aus anzugrinsen und mir zuzurufen "Uns kriegst Du nicht - uns kriegst Du nicht!"
Hab ich was falsch gemacht? (Grübel... nochmaliges Lesen der Gebrauchsanweisung)
Na gut...Anfängerpech. Gleich nochmal...Erwärmen, auflegen, glattstreichen, straffen und...RATSCH!
Haaaaaaaaa... das geht schon besser (Schmerzfetischisten sollten die Dinger unbedingt mal ausprobieren, ihr werdet begeistert sein). Aber warum zum Geier enthaart der Streifen mein Bein nicht?
Nach 20 Minuten und 6 Streifen ist mein rechter Unterschenkel rot,wie der aktuelle Chanel-Lippenstift und brennt wie Feuer. Sogar 7,35 Härchen kleben in den Kaltwachsstreifen. Ich gebe auf. Das Pflegetuch aus der Packung beruhigt meine Haut ein bißchen und entfernt Klebereste... 2 Stunden später habe ich fette rote Streifen an meinen Beinen und werde mein Bein den restlichen Tag mit wachsender Besorgnis betrachten und kühlen und feststellen, daß ich mir zusätzlich zu meinen 7,35 Härchen die Haut gleich mit entfernt habe. An wem bitte haben die Leute von Veet die Teile ausprobiert, frage ich mich und beschließe, am nächsten Tag das andere Bein zu "wachsen"...dieses Mal vor dem Duschen.
Tag 2 der Testphase ... linkes Bein. Argwöhnisch betrachte ich die Kaltwachsstreifen, meine Beine, die Härchen daran und alle blicken erwartungsvoll zu mir zurück. Ich habe einen Plan! Mit dem Föhn erhitze ich vorsichtig die Streifen mit dem klebrigen Wachs... the same procedure... RATSCH!
Huuuuuuuuuuuuuuuuuuuu..... #%$§"?' Also der Schmerz ist schonmal der Gleiche.
Tapfer beiße ich die Zähne zusammen und begutachte das Ergebnis.
Na bitte...wer sagt's denn! Übung macht den Meister - ich habe 2,1 Härchen mehr als gestern von meinem Bein gerissen. Ermutigt von meinem grandiosen Erfolg erwärme, streiche und rupfe ich weiter.
Tatsächlich lassen sich die Haare besser entfernen, als bei warmer, aufgeweichter Haut. So richtig zufrieden bin ich allerdings nicht, denn die Werbung verspricht die kinderleichte Handhabung und in kürzester Zeit glatte Haut. Wobei ja auch jeder "kurz" anders definiert.
Die restlichen Härchen entferne ich wieder mit dem guten alten Rasierer und will mir gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn ich mich auch noch an Achseln und Bikinizone versucht hätte. Beim nächsten Mal werde ich wohl professionelle Hilfe in Anspruch nehmen - will jemand meine übriggebliebenen, unbenutzten Kaltwachsstreifen haben ;-) ?

Test 2: Wellaflex 2 Tages-Volumen-Föhn-Spray
Alle, die wie ich sehr feine Haar haben, kennen das: Haarewaschen, föhnen... und der Look hält maximal einen halben Tag - danach hängen die Schnittlauchlocken wieder aalglat am Kopf herunter und es bleiben ganze 2 Optionen: neu waschen und frisieren oder Zopfgummi aus der Tasche und die Plattfrisur zuammenknoten, damit's nicht so auffällt.
Wella verspricht mit "Flex' Volumen Depot" bis zu 2 Tage Volumen voller Lebendigkeit. Naja, wir werden sehen...
Die kleine Flasche mit der Föhnlotion ist praktisch, auch zum Mitnehmen, wenn man auf Reisen geht und läßt sich prima ins nasse Haar sprühen.
Auf die Bürste, fertig los!
Mit meiner Föhnfrisur bin ich zufrieden und jetzt mal sehr gespannt, wie lange die Pracht halten mag.
Begeisterung macht sich breit - auch am Abend liegen die Haare noch so, wie sie sollen... und am nächsten Morgen... hey... normalerweise entsteige ich meiner Schlafstatt eher als Double von Guildo Horn und bin umso überraschter, als ich verschlafen in den Spiegel gucke und feststelle, daß tatsächlich noch Frisur "übrig" ist.
Dieses Produkt kann ich Euch wärmstens empfehlen. Die 2-Tages-Volumen-Serie hält, was sie verspricht. Es gibt die schon erwähnte Fohnlotion, 2 unterschiedlich starke Schaumfestiger und Haarspray in 2 Stärken.
Das Haarspray steht für den nächsten Einkauf bereits auf der Liste!

Meine lieben, aber leider so schweigsamen Leser/innen!
Wer von Euch ähnliche oder andere Erfahrungen gemacht hat, der teile sie mir doch bitte im Kommentar mit. Auf Eure Tipps und Ratschläge freue ich mich sehr!


mariasimoneidejhs