Showing posts with label Hamburg. Show all posts
Showing posts with label Hamburg. Show all posts

Tuesday, February 19, 2013

Goldige Zeiten - allesausliebe by milla k.


Der Valentinstag liegt jetzt zwar schon einen Moment zurück, aber hey! der Frauentag naht unaufhaltsam! Und für den 8. März wird frau sich wohl noch etwas wünschen dürfen ;-). Goldschmuck von allesausliebe by milla k. zum Beispiel. Denn wie man ja überall liest ist Goldschmuck im vor uns liegenden Sommer DER Trend schlechthin. Getreu dem Anspruch allesausliebe zu designen, entsteht der Schmuck in mühevoller Handarbeit im Hamburger Atelier. Kleine Anker und zarte Herzen sowie liebevoll gearbeitete Sterne und Blätter verzieren die Armbänder und Ketten. 
Also da gäbe es durchaus das ein oder andere feine Stück, das ich gern mein Eigen nennen würde. Eine kleine Auswahl gibts hier, den Rest im Onlineshop der Marke.
Ach ja - alle Hamburger aufgepasst: Neben dem Online-Shop www.allesausliebe.net und dem Atelier im Lehmweg 42 (Stadtteil Eppendorf), sind nun auch die Türen in St. Pauli Hafenstraße 140 für Schmuckliebhaber geöffnet.

 

 

 

 
Bildquelle: mit freundlicher Genehmigung von Reichert PR


mariasimoneidejhs

Monday, January 21, 2013

#5 {Hamburg, part 2}

Und ein paar Bilder aus dem kleinen Hamburg. Die Fotos sind im Miniaturwunderland entstanden. Wir waren dort abends und es war fast nichts los. Es war wirklich ein tolles Erlebnis, die vielen Städte, Festivals und Flughäfen in mini zu sehen, es ist wirklich super gemacht und für klein und groß. Ja, ich hätte wirklich nie gedacht, dass man mich für so etwas begeistern kann, aber ich war mehr als begeistert.









mariasimoneidejhs

Sunday, January 20, 2013

#4 {Hamburg, part 1}

Ganz spontan ging es direkt im neuen Jahr nach Hamburg. Wir hatten Glück, haben einen super Preis für Flug und Hotel bekommen und flogen voller Vorfreude in die schöne Hansestadt. Am ersten Tag hatten wir wirklich wunderschönes Wetter, es war nicht zu kalt, die Sonne kam hin und wieder raus also machten wir uns direkt auf den Weg zum "Michel" um den wahrscheinlich besten Blick über Hamburg zu erhaschen. Das schöne Wetter hielt allerdings nicht lange und am Abend fing dann auch schon der Regen an, der bis zum Abreisetag anhielt. Aber wie der Hamburger so schön sagt, soll man sich ja nicht übers Wetter beschweren sondern das Beste daraus machen. Also klapperten wir das typische "Touriprogramm" ab, besuchten St. Pauli, Sternschanze, Landungsbrücken, Gänsemarkt, Junfernstieg usw. und hatten ein paar wundervolle Tage im schönen Hamburg. Außerdem waren wir dank ein paar Insidertipps jeden Tag lecker essen. "Mama Trattoria", "Jim Block" und "Bolero" kann ich wirklich nur weiterempfehlen.




Wo wir gerade bei "Bolero" sind, dort habe ich mich mit Asta, Andi und Anja getroffen. Es war wirklich ein toller Abend, wir haben Cocktails getrunken, lecker gegessen und über dies und jenes gequatscht. Nun hoffe ich wirklich, dass die drei mich bald mal besuchen kommen.







mariasimoneidejhs

Monday, March 19, 2012

Hafencity Hamburg




Wie versprochen kommt hier mein Bericht über die Hafencity in Hamburg, die ich letzte Woche zum ersten Mal besucht habe. 
Dieser Stadtteil ist der jüngste von Hamburg. Er befindet sich noch in der Entstehung und das gesamte Projekt soll 2025 fertig gestellt werden. 
Entlang der historischen Speicherstadt direkt an der Elbe entsteht eine neue "City" mit einer dichten urbanen Mischung aus Wohnen, Dienstleistung, Kultur, Freizeit, Tourismus und Handel. 
Momentan ist es noch ein wenig tot dort, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass dieser Stadtteil durch seine reizvolle Wasserlage ein beliebter Wohn- und Ausflugsort wird.
Eins der markantesten Gebäude ist die neue Elbphilharmonie. Mir gefällt sie leider überhaupt nicht. Jedenfalls von Außen. Von Innen soll sie sehr beeindruckend sein, das muss ich bei anderer Gelegenheit mal erkunden.



Gern würde ich hier nochmal im Sommer herkommen. Leider war es am vergangenen Montag sehr kalt, grau und windig und wenig einladend hier. Somit sind wir nur einmal zügig "Am Kaiserkai" hochgelaufen.



Eins der wenigen bereits existierenden Geschäfte dort ist das Witty Knitters. Der Laden ist wunderschön. Ganz im theme von Alice im Wunderland. Die Lampen sind riesige Zylinder, hinter deren Hutbändern überdimensionale Spielkarten stecken. Die rückwärtige Wand ist komplett aus alten Türenblättern gebaut. Seht selbst (bitte entschuldigt die schlechte Fotoqualität - ich hatte nur mein Handy dabei):


Hier gibt es edle und sportliche Strickmode hauptchlich aus Kaschmir.



Ach ja - meine alte Heimat Hamburg ist doch wirklich immer wieder eine Reise wert!

Bis bald,
Imke





mariasimoneidejhs

Friday, April 8, 2011

Tagestrip nach Hamburg

Gestern war ich in Hamburg, um meine "kleine" Schwester überraschungsmässig von ihrer letzten schriftlichen Prüfung für das 2. Medizinische Staatsexamen abzuholen. Meine Ma kam aus Richtung Oldenburg angefahren, ich aus Berlin und wir haben uns am Hauptbahnhof getroffen.

Wir haben erstmal einen schönen Stadtbummel gemacht, während meine Schwester noch über Prüfungsbögen schwitzte. Wir waren bei "Habitat", "Rivièra Maison" und last but not least "Flamant". Zum Glück war ich mit dem Zug da und konnte keine grösseren Schätze transportieren.

Flamant Impression


Bei "Oschätzchen" und "Violas" habe ich aber ein paar süsse Kleinigkeiten für meine Mädels und Kräuter und Öl gekauft. Habt Ihr schonmal herzförmige Smarties gesehen?



Dann war es auch schon Zeit mein Schwesterlein abzuholen. Grosse Freude - Prosecco und viele strahlende, erleichterte Gesichter mit glühenden Wangen.


Gegenüber dem Hintereingang der Uniklinik in Hamburg habe ich dann dieses zuckersüsse Häuschen entdeckt. Seufz!!! Meine Schwester sagte in ihrer nüchternen Mediziner-Art nur: "Also wohnen wollte ich da nicht, da fahren den ganzen Tag nur die Leichenwagen vorbei, weil gegenüber die Rechtsmedizin und die Anatomie ist. 


Okay... aber hübsch ist es trotzdem!



Einen schönen Start ins Wochenende wünscht
Imke


P.S. Das Olivenöl und viele andere Dinge, die ich liebe findet ihr in meinem Shop.



mariasimoneidejhs

Sunday, September 12, 2010

2 addresses in Hamburg/ 2 Adressen in Hamburg

During the past weeks I went to Hamburg several times to visit my friend in the hospital. On one of these trips I had a little time and went to Eppendorf where I discovered the lovely shop Souk Hamburg. Here you'll find women's and kids' clothing from Scandinavian designers and interior accessories and toys from all over the world.

************

Während der letzten Wochen war ich einige Male in Hamburg, um meine Freundin im Krankenhaus zu besuchen. Bei einem dieser Trips war ich auch in Eppendorf und habe das süsse Geschäft Souk Hamburg entdeckt. Hier findet man skandinavische Damen- und Kindermode und Wohnaccessoires und Spielzeug aus der ganzen Welt.

Souk Hamburg




Across the street from there is this also very lovely shop Mercato Piazza. In the front is an Italian Deli and in the back rooms and first floor you'll find beautiful vintage furniture, china, frames, linens and containers in all shapes and sizes.

************

Direkt gegenüber befindet sich das genauso tolle Mercato Piazza. Im Vorderraum gibt es italienische Spezialitäten und in den hinteren Räumen und 1. Stock findet man wunderschöne antike Möbel, Geschirr, Bilderrahmen, Geschirrtücher und Behälter aller Art.









mariasimoneidejhs

Tuesday, August 3, 2010

Mit YSL bei TUSH in Hamburg (3)

Der Wecker am nächsten Morgen klingelt mir viel zu früh und als ich 6 Minuten nach der vereinbarten Zeit in der Lobby erscheine, sind die bestellten Taxen, samt Truppenteilen bereits weg.
Tolle Truppe... ich könnte kotzen! Sind das wirklich alles solche Egozentriker, die nur um sich selbst kreisen? Oder schon wieder so aufgeregt, dass um sie herum alles andere verschwindet?  Hätte ich gestern Abend nix gesagt, wären die alle ohne Anna-Sophia zum Restaurant gestürzt... Tsssss.

Ich schnappe mir ein Taxi und bin 15 Minuten verspätet im TUSH-Studio, wo ich anstelle eines Guten Morgens erstmal ordentlich Dampf ablasse. Ich blicke in leere, ratlose Gesichter, die sich sicher fragen, worüber ich mich so aufrege, schliesslich war ich ja 6(!) Minuten zu spät. Egal.... Auch Loni Baur schaut mich fragend an. Loni Bauer ist eine der bekanntesten Make up Artisten in Deutschland, jedenfalls, wenn man die Branche ein bisschen kennt und verfolgt. Ich mag ihre Arbeiten sehr! Um allen Assistenz-Anfragen gerecht zu werden, die sie bekommt, hat sie 2009 ihre eigenen Color & Creme Classes ins Leben gerufen, in denen sie ihr Wissen an Visagisten weitergibt. Loni ist für die anstehende Beautyproduktion heute für das Make up der beiden Models zuständig. Dann rollt Patrick Gorra samt großer Tasche um die Ecke. Patrick ist sogenanntes New Talent bei Ballsaal und heute der Hairstylist. 
Nach einem Plausch Friederike, die mich mit Kaffee und einem köstlichen Franzbrötchen versorgt (Hamburger Spazialität...und bedingt kosten..aber NUR in Hamburg!!!) und überhaupt beide Tage als guter Geist durch das Tush-Studio schwebt,  habe ich mich wieder beruhigt und erkunde neugierig das Set. Vorhänge wurden beiseite geschoben, andere zugezogen. So entsteht ein völlig neuer Raum. In ihm die Kulisse für die Produktion: hellblau und rosa, Junge und Mädchen, kräftige YSL-Farben und das Bild, das im Hintergrund entsteht, erinnert mich an eine der vielen Skizzen und Malerein, die Yves Saint Laurent gemacht hat und von denen wir gestern einige in den kleinen Filmchen gezeigt bekommen haben.
Ich bin zuerst ein winziges bisschen enttäuscht, dass Armin nicht selbst Hand an die Models legt, aber Loni Baur ist mir genauso lieb. Und dann kommt auch noch Sascha Gaugel, ein begnadeter Stylist, ins Studio und packt haufenweise Outfits aus, u.a. Louboutin-Schuhe(!), bei denen mein Herzchen ganz schnell klopft. Wir stehen also heute vor bzw. hinter der Creme de la Creme aus der Szene. 
Und so scharen wir uns um die Schminkplätze und Loni und Armin erläutern die Philosophie ihrer Arbeit. Dass sie schöne Models machen wollen. Dass sie mit der Exzentrik mancher Looks rein gar nichts anfangen können und sprechen mir damit so aus der Seele, dass ich mich heute angenehm in meinem Tun bestätigt fühle. Ausgefallen ist nicht immer hip und schon gar nicht immer schön. Es will auffallen und möglicherweise Nichtkönnen vertuschen.... wie wahr, wie wahr!
Der Look für das heutige Shooting soll an die 80er erinnern.
Und dann fliegen Lonis Hände sicher und leicht über die Modelhaut, tupfen hier, streichen da, halten inne, ein konzentrierter Blick in den Spiegel, eine Erklärung an uns, ein Scherz mit Armin und Patrick. Sie bittet um unsere Mithilfe und zuerst traut sich niemand, dann übernehmen Teilnehmer Oliver die Modelmaniküre und Ben das Lackieren der Nägel. Das Modelgesicht beginnt zu strahlen. Loni schattiert, setzt Akzente hier, nimmt dort ein wenig weg...alles leicht und unbeschwert. Loni zelebriert die Kunst des Weglassens und ich bin beeindruckt, wie gut ihr das gelingt. Und wie logisch das mit ihren Erklärungen wird. Und während Loni schminkt, kämpft sich Patrick durch die Modelhaare: bürstet, kämmt...immer wieder. Damit bringt er das Haar zum Glänzen. Auch er plaudert über seine Arbeit. Warum er was wie macht. Dabei kämmt und bürstet er weiter, föhnt, dreht auf, glättet, toupiert und langsam entsteht vor unseren Augen das, was später fotografiert werden soll.
Dann verschwinden die beiden Models in der abgetrennten Umkleidekabine und kommen edel gekleidet und abgesteckt wieder zum Vorschein. Sie postieren sich in der rosa-blauen Kulisse auf einem weißen Chaiselounge und werden mittels Windmaschine und Armins Anweisungen zurechtgerückt. Klick, klick...das bekannte Mac-Pling, womit das Laptop darüber Auskunft gibt, das das Bild im Rechner angekommen ist. Haare aufschütteln, Make up korrigieren. Auf engstem Raum drängen sich Fotograf und Stylisten und immer mit dabei: unsere Gewinner-Gruppe, bewaffnet mit Fotoapparaten und fast ehrfürchtiger Stille. In angemessenem Abstand, denn es will ja keiner stören und irgendjemanden verärgern. Positionswechsel, immer wieder, klick, blitz, pling. Anweisung hier, Korrektur dort. Irgendwann weiß Armin, dass er 'sein' Foto hat und unterbricht. 
Mittagspause. Lecker happi!
Danach Umstyling...das Make up wird intensiver. Wer schminkt das andere Auge? Fast presche ich vor...aber nur fast.....ich glaube, dass ich es könnte. Aber wenn es nun nicht klappt und das Foto deshalb beschissen wird? Gedanken rasen in Sekundenschnelle durch meinen  Kopf. Ich will mich ja auch nicht vordrängen. Jamie schaut mich an: "Na traust Du Dich?" ... Ich zögere zu lange und traue mich nicht. Angsthase! Loni beginnt das Make up am anderen Auge selbst. Das Ergebnis ist toll, voll 80er!
Zurück ins Set. Pärchenfoto...sehr intim...Wechsel...wieder endloses Klicken, Korrigieren, Bilder am Monitor checken. Inzwischen assistiere ich Loni, halte Pinsel und Stifte, reiche zu, nehme ab. Dann darf ich mitmischen und am männlichen Model auf ihre Anweisung kleine Korrekturen vornehmen. Ich bin stolz, auch wenn es nur winzige Zuarbeiten sind. So hab ich mir das vorgestellt.
Dann sind alle Motive im Kasten und der zweite Tag viel zu schnell vorbei. Umarmungen, Visitenkartentausch. Man verspricht, im Kontakt zu bleiben, Facebook machts möglich. 

Voller Eindrücke sitze ich im Zug nach Hause, treffe in Berlin auf Patrick, mit dem ich noch ein Stück die S-Bahn teile. Er ist im gleichen Zug zurückgereist. Lustiger Zufall.

Oliver, Armin, Loni, Patrick, Friederike, das gesamte YSL-Team...ich habe ein inspirierendes Wochenende erlebt und ganz viel mitgenommen, das in meinen Arbeitsalltag einfliessen wird. Danke für alles, es waren 2 bestens organisierte, lockere und lehrreiche Tage mit Euch in Hamburg und ich freue mich auf ein Wiedersehen!

Natürlich habe ich noch ein paar Fotos für Euch aufgehoben... aber die gibts erst, wenn das druckfrische TUSH-Magazin in den Läden liegt...ich halte Euch auf dem Laufenden!


mariasimoneidejhs

Monday, August 2, 2010

Mit YSL bei TUSH in Hamburg (2)




Kurz drauf sitze ich schon im Zug nach Hamburg....

Die Tush hat ihre Redaktionsräume in Hamburg Barmbek, in einem kleinen Hinterhof. Man betritt ein weißes, schickes, lichtdurchflutetes Studio, das in Null komma nix vom Meetingpoint zum Schulungsraum zum Profistudio umfunktioniert werden kann. Viele stylishe Menschen springen umher, als ich eintrete. Lounge-Musik läuft. Ein leckeres Frühstücksbuffet ist aufgebaut. Aber dafür bin ich jetzt viel zu aufgeregt. Ich werde von Oliver und Michael begrüßt. Oliver Simmet ist der Chef vom Dienst bei der TUSH, hat für das Event alles organisiert und ist in den nächsten beiden Tagen unser "Kindermädchen". Michael ist der YSL-Beauté-Trainer für den deutschen Markt. Gemeinsam mit seiner Kollegin Sarah wird er die heutige Schulung leiten. Die Stimmung ist locker, freundlich und entspannt und wir plaudern, als hätten wir nie etwas anderes getan. 
Langsam trudeln auch die anderen Teilnehmer ein. Manche grüßen und stellen sich vor, manche setzen sich wortlos, manche zeigen deutliches Übersprungsverhalten und machen auf dicke Hose. Vorsichtiges Beschnuppern und abtasten, erste Gespräche, viel spannungsvolles Schweigen. Und dann kommt er um die Ecke geschnippt, in einem YSL-Shirt (natürlich), mit kurzen Hosen, Turnschuhen und seinem Markenzeichen, dem Basecap: Armin Morbach himself. Ich halte den Atem an....und atme weiter, bevor ich blau anlaufe, vom Stuhl kippe und es richtig peinlich wird. Armin wirkt entspannt und versucht ein Gespräch in Gang zubringen...mit uns, den Gewinnern. Schüchternes Kichern, kaum einer wagt zu antworten...die Ehrfurcht ist spürbar. 
Wir werden in den Schulungsbereich gebeten. Man hat eine große Tafel aufgebaut und wie man das von Schulungen kennt, liegen auf jedem Platz die Schulungsunterlagen. In unserem Fall ein toller kleiner Kugelschreiber, eine Mappe mit Block, ein Trainingshandbuch und eine Broschüre der YSL-Farb- und Kontrastlehre. Nach der ersten Kennenlern-Übung ist klar: fast alle aus unserer Truppe sind Friseur oder Make up Artist, sogar ein Model haben wir unter uns. Manuel mit der Elvistolle ist Redakteur, Anna-Sophia Kunststudentin. Karen, PR-Managerin bei YSL, zeigt uns Filmchen über die Philosophie der Marke und macht uns mit dem Designer Yves Saint Laurent bekannt. Er widmete seiner Muse Catherine Deneuve einen Lippenstift, den Rouge Pure Nr. 19, der bis heute verkauft wird. Wir lernen, dass YSL in Frankreich als Nationalheiligtum gehandelt wird und mit Stefano Pilati als Chefdesigner des Hauses Yves Saint Laurent  jährlich u.a. 4 Make up Looks auf den Markt bringt.  Dann geht es ans Eingemachte und jeder darf zeigen, was er so drauf hat. Vorerst allerdings an den sogenannten Facecharts, Geischtern auf Papier, an denen wir das Spiel von Licht und Schatten demonstrieren...ich habe noch nie eine solche Verschwendung des Touche Eclat gesehen, mit dem ich im Tagesgeschäft wirklich sparsam umgehe. 
Dann dürfen wir ans lebende Objekt. Man hat für uns, die Gewinner, sogar Models eingeladen, die uns als Versuchskaninchen zur Verfügung stehen. An ihnen probieren wir die unterschiedlichen Basisprodukte und Grundierungen aus, natürlich auch die Wirkung von hell und dunkel. Das ist toll, denn wann hat man schon mal die Zeit, so ausgiebig mit Luxusprodukten umzugehen. 
Dann Mittagessen. Die erste Aufregung ist der Neugier und dem Spaß am Arbeiten gewichen und jetzt stürzen wir uns mit gesundem Appetit auf ein frisches Mittagsbuffet mit wundervollen, gesunden Leckereien vom hauseigenen Catering "Tafelspitz".
Nach der Stärkung geht es weiter in der YSL-Welt...jetzt kommt Farbe ins Spiel und nachdem wir mit der YSL-Farb-und Kontrastlehre vertraut sind, entwerfen wir eigene Looks, die wir erst an unserem Facechart und dann am Model schminken. Ich bin mit meinem Ergebnis ganz zufrieden und finde, dass Entwurf und tatsächliches Make up gelungen und gut umgesetzt sind. Überall blitzen Fotoapparate. Jeder will so viel wie möglich festhalten.
Dann ist unser erster Tag im TUSH-Studio auch schon vorbei, wir werden mit tollen Goodiebags beschenkt und von der TUSH-Redaktion für den Abend in ein uriges Hamburger Restaurant eingeladen. Inzwischen haben wir uns ein bisschen kennengelernt, ausgelotet, wer mit wem gut kann und so bilden sich auch am Abend im Restaurant kleine Grüppchen. Ich sitze Oliver Simmet gegenüber und erfahre ganz viel über die Anfänge von TUSH und Ballsaal. Mit Nicola, ebenfalls Mitarbeiterin im YSL-PR-Team, reden über Hamburg, über unsere Jobs und so vergeht die Zeit viel zu schnell. Wir ziehen um in eine Bar und von dort zerfällt unser Haufen in kleine Klümpchen. Die einen ziehen die Bettruhe vor, die anderen ziehen mit Oli weiter in einen angesagtem Club. Angelo, ein Kollege aus Wuppertal und ich nehmen noch einen gepflegten Prossecco, bummeln dann schwatzend zurück zum Hotel und verabschieden uns nach einem weiteren Gläschen ins Bett....

(Fortsetzung folgt)




mariasimoneidejhs