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Monday, February 11, 2013

Zahnarzt- und Schminktantenalltag

Nicht jeder Job eines Make up Artist ist Glitter & Glamour, Promi, Fashion und Beauty. Auch ganz alltägliche Produkte werden beworben und auch dafür braucht es manchmal die professionelle Hilfe meiner Hände. Im folgenden Filmchen seht Ihr das Making of für einen Werbespot, der für zahnmedizinische Füllmaterialien werben wird. Hierfür hat ein kleines Team im Dezember 2 Tage lang in einer Berliner Zahnarztpraxis gedreht und hatte dabei viel Spaß. 


Kunde: Heraeus 
Location: Casa Dentalis Berlin
Maske: ich



mariasimoneidejhs

Saturday, December 8, 2012

2. Advent

Heute mach ichs kurz. Ich wünsche Euch einen wundervollen 2. Advent und wünsche viel Spaß beim Ansehen des kleinen Filmchens:



mariasimoneidejhs

Friday, January 16, 2009

Bildergalerie

Jetzt habe ich es endlich geschafft, meine ganzen Fotos zu sortieren. Dabei fielen mir auch Bilder in die Hände, die ich bei Dreharbeiten für einen TV-Film im letzten Herbst gemacht habe. Ich erinnere mich sehr gern an diese Zeit zurück. Ein Team, wie man es gern bei jedem Dreh hätte. Regisseur, Produzent, Schauspieler, Kostümbildner, Ausstatter, Beleuchter, Maske, Komparsen...jeder wusste genau, wann was zu tun war und das gestaltete die Zeit soooo angenehm, dass ich echt traurig war, als am letzten Drehtag die letzte Klappe geschlagen wurde.
Der Film wird voraussichtlich im Herbst diesen Jahres auf Sat.1 zu sehen sein. Mehr Infos dazu gibt es, wenn's soweit ist.
Ein paar Eindrücke, wie es hinter den Kulissen zuging, habe ich hier für Euch:


mariasimoneidejhs

Tuesday, February 12, 2008

Berlinale 2008 - Ein Blick hinter die Kulissen


Jedesmal, wenn ich nach Berlin komme, erlebe ich diese Stadt neu und anders, auf alle Fälle aber einzigartig. 
Ich vergleiche Berlin mit einem Herzen: Ewig pulsierend pumpt sie Menschen mit Ideen, Träumen jeder Menge Kreativität und Tatendrang durch ihre Adern, die sie zum Leben braucht, wie unser Herzmuskel das Blut. Besonders brodelnd ist die hauptstädtische Atmosphäre, wenn sich alljährlich der Vorhang für das Berlinale-Filmfestival hebt.

Rund um den Potsdamer Platz vibriert förmlich die Luft und man ist sofort angesteckt vom Duft der großen weiten Welt. Überall dunkle Limousinen, Kamerateams, Blitzlichter, Menschen mit Berlinale-Taschen, wichtig aussehenden Batches, die an bunten Bändchen um ihren Hals baumeln, dunkle Sonnenbrillen und an jeder Ecke hört man eine andere Sprache.


Mittendrin - Ich, die Schminktante!

Wie bereits im letzten Jahr habe ich derzit Gelegenheit, ein bißchen Festivalluft zu schnuppern. Ich arbeite für L'oreal. 
Bereits im 5. Jahr ist das Unternehmen Hauptpartner der Berlinale. Die Aktivitäten sind vielfältig und reichen auch in diesem Jahr vom Beauty-Würfel mitten auf dem Potsdamer Platz bis zum L'oreal Paris VIP Club im Berlinale Pressezentrum im Hyatt Hotel.
Meine großartigen Kollegen Andrej Baranow und Mari Drope koordinieren einen ganzen Tross von Make up Artists für die vielfachen Anfragen von Festivalgästen, betreuen während des Berlinale-Rummels allerlei V.I.P.-Gäste mit ihren geschickten Händen und machen mit Lippenstift & Co. die roten Teppiche der vielen einzelnen Veranstaltungen noch ein bisschen glamouröser. 
Ganz kurzfristig eilte dann auch der Ruf zu mir. Andrejs kurze Frage: 'Kannst Du Jeanne Moreau für 3 Tage betreuen?' 
Klar kann ich! ..... Nach meiner Zusage habe ich erstmal geschluckt. 
JEANNE MOREAU! Eine der ganz Großen Diven des internationalen Films, die als Schauspielerin, Sängerin und Regisseurin in weit über 120 Produktionen mitgewirkt und mit so großen Namen wie Luis Bunuel oder Louis Malle gearbeitet hat und u.a. mit Orson Welles, Brigit Bardot oder Tony Curtis vor der Kamera stand. Und trotz ihrer 80 Lenze ist die Dame noch immer nicht kleinzukriegen und mischt mit, wo es mitzumischen geht. Jetzt also in Berlin. 
Also nix wie los: Koffer packen und auf Ansagen warten...und warten... und warten.
Schließlich ist Madame ja nicht irgendwer und hat -ganz Diva- so ihre eigene Planung. Deshalb kann sie es sich auch leisten, einen Visagisten (in diesem Falle mich) zu engagieren, um dann ganz kurzfristig zu entscheiden, dass sie doch kein Make up möchte. Die lange Zeit im Standby verkürzte ich mir deshalb im VIP-Club. Dort werden Schauspieler, Regisseure, Produzenten, etc. vor ihren Pressekonferenzen von Festival-Leiter Dieter Kosslick begrüßt. 

Während Jeanne Moreau dann letztlich doch entschied, kein Make up zu benötigen, war Schauspieler Moritz Bleibtreu dankbarer Abnehmer meiner "Fürsorge". Ein 10minütiges Touch up, ein bißchen Erfrischung, Concealer...quasi runderneuert konnte Herr Bleibtreu in seine nächsten Termine starten (er stellt dort gemeinsam mit Macher Fatih Akin seinen aktuellen Film "Chikko" vor) und ich hatte meinen großen Make up-Koffer wenigstens nicht völlig umsonst durch halb Berlin gekarrt.... 
Aber so ist das eben auf so einem großen Fest mit so viel Prominenz: der eine will - der andere hat schon. 
Und wenn am Samstag die "Bären" verliehen werden, dann haben einige der vielen Gäste ihren Glamour-Look aus Schminktanten-Händen bekommen ;-).



mariasimoneidejhs

Saturday, January 19, 2008

Bayerischer Filmpreis 2007


Ziemlich oft klingelt mein Telefon und ich werde mit freundlicher Sanftheit angefragt, ob ich für dieses oder jenes Projekt die Maske machen möchte... 'leider sei aber die Produktion ein Diplomfilm, ein Erstlingswerk oder eine andere no-budgetierte Selbstdarstellung'. Das liegt wohl weniger am großartigen Ruf, der mir aus Hollywood vorauseilt, als an der Tatsache, dass Weimars Bauhaus-Universität einige Studiengänge im Medienbereich anbietet. 


So geschehen auch 2006, als mich die Firma Ostlicht Filmproduktion in Person von Produzent Guido Schwab anrief, um mich für ein ebensolches Projekt zu begeistern. "Meer is nich", so der Arbeitstitel - die Geschichte ist kurz erzählt:
Elli, 17, ist ratlos und verzweifelt. In wenigen Wochen wird sie die Schule abschließen, aber sie hat noch keine Lehrstelle – ja, sie hat noch nicht mal eine Ahnung davon, was sie wirklich werden will. Sie will Musik machen, das weiß sie, mehr nicht. Wird sie es schaffen, den Druck auszuhalten, der von allen Seiten auf sie ausgeübt wird, und ihren eigenen Weg finden? 

Nach dem ersten Blick ins Drehbuch war für mich klar, dass ich dabei sein wollte.
 

Noch läuft der Film nicht in den Kinos (Kinostart: 27. März 2008) und noch habe auch ich das Ergebnis nicht gesehen.
Aber Fakt ist, dass "unsere" Elli (Hauptdarstellerin Elinor Lüdde) gestern Abend in München den Bayerischen Filmpreis als Beste Nachwuchsdarstellerin bekommen hat. Von der "neuen Franka Potente" war da die Rede, von überzeugender Natürlichkeit... und ich saß mit offenem Mund ziemlich staunend vor dem Fernseher und konnte gar nicht glauben, was ich da sah.
Zwar hatte der ein oder andere Buschfunk etwas von einem Preis gemeldet, aber wenn man dann ganz zufällig in eine dieser Preisverleihungen zappt, ein vertrautes Gesicht strahlt einem entgegen und bedankt sich brav für einen Filmpreis.... an dem man selbst mitgearbeitet hat... wow - das ist ein tolles Gefühl. 
Vergessen sind die langen Arbeitstage und -nächte, das wenige Geld, die Hitze, die stickigen Räume, all der Dreck und das Chaos, das zuweilen herrschte. Es war doch alles in allem ein sehr lehrreicher Sommer 2006. Und nun gibts -zumindest für die Hauptdarstellerin- verdient die Lorbeeren für unermüdliches Engagement!
Liebe Elli (solltest Du das hier irgendwann lesen),
aus dem Maskendepartement (auch im Namen von Margot) unseren ALLERHERZLICHSTEN GLÜCKWUNSCH!!!!! Wir freuen uns auf die Teampremiere, zu der wir uns hoffentlich alle gesund und munter wiedersehen, damit wir Deinen Erfolg ordentlich feiern können!
Für alle Blog-Leser an dieser Stelle wie immer ein paar Schnappschüsse aus der Kategorie "Backstage":

     





mariasimoneidejhs

Wednesday, April 25, 2007

Ossis Eleven

Irgendwo in den neuen Bundesländern... ein Ort, an dem man nicht vermuten würde, Sasha, Stefan Jürgens oder Götz Otto über den Weg zu laufen - schon gar nicht in einer DDR-Neubau-Platte.
War aber so! Denn derzeit finden hier und dort die Dreharbeiten zu "Ossis Eleven" statt. Die spritzige Gaunerkomödie, soll im nächsten Jahr in den deutschen
Kinos anlaufen. (nachzulesen u.a. bei yahoo, im Dresdener Kinokalender , bei Filmstarts.de , bei Just7, und vielen anderen Medien).

Und ich war dabei!!!

Das Zauberwort heißt ZUSATZMASKE. Zusatzmasken sind Make up Artists oder Maskenbildner/innen, die immer dann am Set auftauchen, wenn's ordentlich zu tun gibt. Das heißt, eigentlich ist es meist die Aufgabe, sich um die Komparsen zu kümmern und auf Abruf bereitzustehen. Man wird nicht für einen kompletten Film, sondern nur tageweise, nach Bedarf geordert.
Egal... es sind immer wieder Erfahrungen, die man sammelt und über das Geldverdienen will ich nicht wirklich meckern. Im o.g. Film gab's nicht allzuviele Komparsen. Dafür jede Menge Hauptdarsteller, die geschminkt, frisiert und betreut werden mußten. Und so kam ich dann in den Genuß, Hand an des ein oder anderen Make up und Frisur zu legen.

Ich habe für Euch auch Fotos geschossen. Leider darf man am Set nicht fotografieren und so gibt es hier nur ein paar Schnappschüsse ganz am Rande der Arbeit, die Euch hoffentlich auch freuen. Für die Erklärung einfach nur auf das jeweilige Bild klicken:

mariasimoneidejhs