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Thursday, May 23, 2013

Auszeit im Himmel


ACHTUNG! BILD & TEXT-LASTIG!!!

Im Himmel? Jawohl, meine Lieben ... IM HIMMEL! Nach arbeitsreichen Wochen hatte mich mein Mann kürzlich in Deutschlands bestes Wellnesshotel eingeladen, das Hotel Zur Bleiche Resort & SPA. Ich kann Euch sagen - es werden nicht die Letzten gewesen sein. 
Angekommen - Koffer abgestellt, in kuschelige Bademäntel geschlüpft und ab ins Hammam. Wer von Euch kennt dieses türkische Reinigungsritual und hat es schonmal gemacht? Also wenn ich könnte, würde ich es mit wachsender Begeisterung am liebsten alle 2 Tage genießen. Auf einem warmen Stein liegend wird man mit warmen Wasser begossen, mit einem Rohseidenhandschuh abgeschrubbelt und anschließend in duftenden Seifenschaum gehüllt, während einen fachkundige Hände massieren. Leute, Ich dachte wirklich, ich bin im Himmel. Ich war so gestresst und fiel förmlich in diese weiche Seifenwolke und wollte, dass das nie wieder aufhört. Mit einem reichlich verklärten Lächeln schwebte ich nach dem Hammam weiter in das Schwimmbad, das mit einem großen Kamin, Natursteinfliesen und dicken Chaiselonges zum Ausruhen und Entspannen einlädt. Man kann wirklich nichts anderes, als abschalten. Maschine STOP! Ende-Aus-Auf Wiedersehen Alltag! Allerspätestens mit dem Einsinken in eine der weichen Chaiselounges und dem Blick auf das prasselnde Feuer im Kamin, rollen sich die Augäpfel wohlig über kreuz nach oben, setzt man ein absolut dämliches Grinsen auf und gibt sich einfach nur noch dem entspannenden Genuss hin.
Wäre das hier nicht so öffentlich, müsste ich von Wellnessorgasmus sprechen....ooops! :-)

Nicht umsonst wurde das Hotel ZUR BLEICHE Resort & SPA zum besten Wellnesshotel Deutschlands gewählt. "Idyllisch gelegen zwischen Wasseradern und stiller Natur findet sich ein Platz, der zum Entspannen provoziert", sagt der Pressetext und hat damit verdammt Recht. Man vermutet einen umgebauten Bauernhof hinter der ländlichen Fassade und doch ist das Hotel zur Bleiche ein Urgestein des Tourismus. Naja, zugegeben: nicht immer so elegant und luxuriös wie sich das Bild heute bietet. Aber auch zu DDR-Zeiten durchaus schon als Feriendomizil genutzt. Umso erstaunlicher, was liebevoller Umbau aus diesen Mauern gemacht hat. Man kommt an uns taucht sofort ein in eine heimelige Atmosphäre.

Die Zimmer sind in unterschiedlicher Größe verfügbar, aber alle mit so viel Geschmack und Liebe zum Detail eingerichtet, dass man gar nicht weiß, ob man sich nun in die weichen Kissen des Sofamöbels sinken oder in die Sessel am Kamin fallen lässt. 
Die Restaurants lassen mit ihrer regionalen Bioküche und einem bestens sortierten Weinkeller kaum Wünsche offen, Spreewaldgurke selbstverständlich inclusive. 
Und weil ich jetzt genug geschwärmt habe, zeige ich Euch hier noch ein paar Eindrücke vom kleinen Himmel auf Erden.

Unser Zimmer:



Viel Liebe zum Detail - alle möglichen Interiors sind zu Lampen umgebaut, eine hübsche Idee für ein Nähetui und wer sein Buch vergessen hat, findet in den Zimmern eine kleine Auswahl an Lektüre oder kann sich in der hauseigenen Bibliothek großartige Bildbände anschauen.



Für die folgenden Fotos möchte ich mich recht herzlich bei der Pressestelle des Hotel ZUR BLEICHE RESORT & SPA bedanken.

Die Lobby - reinkommen, Alltag vergessen, zuhause fühlen:


Und jetzt holt Euch bitte mal unbedingt ein Auge vom SPA-Bereich. Der Knaller! Habe ich vorher noch nie so liebevoll und gemütlich erlebt:




Auch die Restaurants und die Bar sind mehr als gemütlich, das Essen regional, biologisch angebaut und überaus köstlich:





Na? Habt Ihr Lust bekommen, selbst einmal dorthin zu fahren?
Ich jedenfalls war ganz bestimmt nicht zum letzten Mal dort. Denn spätestens, wenn das duftende Orangenblütenshampoo leer ist, das ich gekauft habe, weil man mir damit im Hamam die Haare gewaschen hat und sie hinterher sooooo herrlich dufteten, stehe ich wieder an der Bleiche-Rezeption. Ich freue mich jetzt bereits drauf!


mariasimoneidejhs

Wednesday, April 10, 2013

Unsere Osterferien auf Sizilien

Ciao tutti,

ich bin zurück. Eigentlich schon seit einer Woche. Aber der Alltag hat mich gleich so aufgesogen, dass ich nicht dazu kam, diesen lange überfälligen Blogpost zu schreiben.

Wir haben sie Osterferien auf Sizilien verbracht und zwar in einem Haus am Meer in Marina di Modica, ein kleines Örtchen im Südosten der Insel.

Eigentlich hatte ich vor, aus dem Urlaub ein paar Mal zu posten. Hatte mein Laptop mitgenommen - hmmm nun ja. Ich hab es bei unserer Ankunft in unserem Feriendomizil in einem Wandschrank versteckt und es genau dort am Abreisetag wieder hervorgeholt - fast hätte ich es vergessen. Ob das nun daran lag, dass ich nur ganz selten Internet hatte oder Instagram meine Social-Media-Sucht fürs erste befriedigt hat oder ich einfach zu sehr in Urlaubsstimmung war - man weiss es nicht. Also kommt daher jetzt eine Bilderflut. Ich könnte noch hunderte mehr Bilder zeigen, aber das würde diese Seite wohl sprengen. Also hier eine Auswahl:


Drei Dinge die man sofort bei seiner Ankunft auf Sizilien machen muss:
1. Ballerinas oder Flipflops anziehen
2. Spaghetti alle Vongole essen
und gaaanz wichtig
3. ein Gelato essen - ein gaanz dickes!!!



Unser Haus. Gefunden bei Fewo direkt.

Ferienalltag

Die wunderschöne Barock- und Schokoladenstadt Modica.

Die auch atemberaubenden Barockstädte Ragusa und Noto.

Coastal Life

Wandertag: Riserva di Vendicari

Und natürlich durfte der obligatorische Besuch des immernoch aktiven Vulkans Ätna nicht fehlen. Der brach vor Begeisterung gleich am nächsten Tag ein bisschen aus. 
Auch Taormina und das wunderschöne Amphitheater dort haben wir im Anschluss besucht. Von da aus hat man einen unglaublichen Blick auf den Ätna und die Küste. Die Wolken machten unsere Aussicht an dem Tag wirklich sehr dramatisch!

So - das war unser Urlaub. Wahnsinn, was man in 12 Tagen alles erleben kann. Mein Daumen für Sizilien als Reiseziel - auch gerade mit Kindern - ist oben.

Happy Mittwoch,
Imke




mariasimoneidejhs

Wednesday, March 20, 2013

Die Schminktante und ganz viel grüner Samt

Im vergangenen Jahr las ich in der ZEIT einen Artikel über die Ausstellung "Hollywood Costume", in der mehr als 130 original Filmkostüme aus 100 Jahren Filmgeschichte ausgestellt wurden. Mein Blick fiel auf ein Foto mit einem grünen Samtkleid... Schockschwere Not, das ist doch.... Genau! DAS Kleid aus einem der schnulzigsten, längsten, zu Tränen anrührendsten Filme aller Zeiten: "Vom Winde verweht". Schon als Mädchen liebte ich diesen Film, die Halsstarrigkeit der Scarlett O'Hara und den unermüdlichen Draufgängercharme des segelohrigen Rhett Butler. Besonders mochte ich das Kleid, das sich Scarlett aus den Samtvorhängen des Salons auf Tara von ihrer Mummy schneidern ließ, weil sie Rhett Geld aus dem Kreuz leiern muss, um ihre Steuerschulden bezahlen zu können. 
Ganz nebenher sagte ich einen Satz, den meinen Mann zu organisatorischen Höchstleistungen antrieb. Ich sagte nämlich eher beiläufig, dass man sich das eigentlich mal anschauen müsste.

Unterm Weihnachtsbaum fand ich dann ganz liebevoll verpackt zuerst ein großes dickes Buch mit Namen "Hollywood Costume" - der sich als Ausstellungskatalog entpuppte. Verzückt vertiefte ich mich sogleich sehr glücklich übers Geschenk in die Seiten, als mir mein Mann einen Briefumschlag zuschob mit den Worten "Das gehört noch dazu"..... Und jetzt war ich wirklich fassungslos: Ihr ahnt es bestimmt - ein Gutschein für ein Wochenende in London, incl. Flug, Luxushotel, 5-Uhr-Tee....und..... Jawoll! Eintrittskarten zur Ausstellung "Hollywood Costume". Ich war selig, bevor es überhaupt losging. Ich würde DAS Kleid sehen, das einst Scarlett O'Hara zu Rhett Butler trug.

Ich habe Euch hier ein paar fotografische Reiseeindrücke mitgebracht. Leider war das Wetter eher bescheiden, so dass Sightseeing recht flach fiel. Dafür war ja auch die Zeit einfach zu kurz. Allerdings habe ich eine tolle Hotelempfehlung für alle, die mitten in London ein bisschen Luxus zwischen Tradition und Moderne genießen und in einem der berühmtesten Tea Rooms der Stadt einmal den "5 o'Clock-Tea" zu sich nehmen wollen. Im "Browns Hotel" mitten in Mayfair versinkt man in weichen Betten zwischen noch kuscheligeren Kissen, genießt erstklassigen britischen Tee - sowohl zum Frühstück, als auch zur blauen Stunde und fühlt sich ein ganz kleines bisschen wie Pretty Woman.

Unser Zimmer und der Blick aus dem Tea Room:


Tea for Two .-) :



Duty Free Shopping:



Die Ausstellung war gelinde gesagt der Oberknaller! 130 original Kostüme aus 100 Jahren Filmgeschichte. 5 Jahre lang haben die Initiatoren gebraucht um auf die Beine zustellen, was im Londoner Victoria & Albert Museum zu sehen war. Kostüme aus Kultfilmen, wie Hitchcocks "Die Vögel", Baz Lurmans "Moulin Rouge", Batman, Matrix, Frühstück bei Tiffanys, Indiana Jones, Brokeback Mountain, Oceans Eleven, Titanic, das zerrissene Unterhemd Bruce Willis' aus "Stirb Langsam", Harry Potters Mantel aus Hogwarts, Charlie Chaplins Clochard-Anzug aus "The Tramp", sogar die roten Glitzerschuhe und das Karoschürzchen, die Judy Garland in "The Wizard of Oz" trug, durfte ich bewundern. All das liebevollst zusammengestellt, mit wunderschönen Details. Kleine Interviewszenen mit so berühmten Kostümdesignern wie Edith Head, Walter Plunkett oder Sandy Powell. Animationen, die erzählten, wie Filmkostüme entstehen, wie sie sich um ihre Charakter legen und sie so formen und definieren. Ich kann gar nicht aufhören zu schwärmen. 

Höhepunkt für mich war ganz klar: DAS Kleid. Ziemlich zu Beginn der Ausstellung gleich im ersten Raum: herrlich grün, herrlich samtig, mit glänzenden Gardinenkordeln in der Taille (auch wenn das nur durch die grünen Scheinwerfer so leuchtete - das Original ist nämlich nicht mehr ganz so leuchtend). Ich stand wie vom Donner gerührt davor und Heulsuse, die ich nunmal bin, schossen mir vor lauter Rührung auch gleich die Tränen in die Augen.Was mir zugegebenermaßen ziemlich peinlich war.... welcher normale Mensch steht schon schluchzend vor nem Filmkostüm...?
Leider war jegliche Art der Fotografie verboten und die Ausstellungsstücke so gut bewacht, dass selbst der Anflug des Versuchs, das Kleid mit dem Handy aus der Hüfte abzulichten mit strafendem Kopfschütteln seitens der Aufpasser geahndet wurde. Es war ein ganz unglaubliches Gefühl, all diese berühmten Kostüme anzuschauen. Wir wandelten traumwandlerisch durch diese unwirkliche Kulisse. Mit glühenden Wangen und glänzenden Augen. Und manchmal...aber nur manchmal verschwand diese Euphorie ein winziges bisschen. Die irre tollen Matrix-Mäntel sehen nämlich in Wirklichkeit gar nicht so irre toll aus. Und das verwegende Outfit, mit dem sich Indie durch seine Blockbuster kämpft ist eine braune Stoffhose und ne olle Lederjacke.... interessant werden diese Sachen dann erst wieder durch die Geschichte, die sie erzählen.
Wen es interessiert, der kann sich HIER ganz viele Infos, Bilder und Videos der Ausstellung nochmal online ansehen, denn sie schloss leider schon am am 27.1.2013 ihre Pforten.

Anyway... Kinder, ich war glücklich und hingerissen. Und bis heute blättere ich ganz oft in meinem buntbebilderten Ausstellungskatalog und schwelge in Erinnerungen.

Danke mein liebster Ehemann für dieses traumhafte Wochenende!!!



mariasimoneidejhs

Saturday, August 13, 2011

Pause


Ihr Lieben,

ich blogge ja hier sowieso nicht allzu regelmäßig. Nichts desto trotz wollte ich Euch wissen lassen, dass es in den nächsten beiden Wochen hier nichts zu lesen gibt. Ich verabschiede mich in den wohlverdienten Urlaub. Esst alle immer schön auf, damit wir tolles Wetter haben ;-)

Bis ganz bald!

Eure Schminktante



mariasimoneidejhs